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Puna

 
Sandebene und schneebedeckte Berge (Bild: dpa)
Großansicht: Landschaft in der PunaLandschaft in der Puna
3500 Meter über dem Meeresspiegel liegt das Hochland der Puna-Wüste in den Anden.
Die Puna liegt auf dem Gebiet der südamerikanischen Länder Argentinien, Nordchile, Bolivien und Peru. Zusammen mit der chilenischen Atacama und der bolivianischen Altiplano bildet sie eine geografische Einheit.
In der Puna erhebt sich auch der Monte Pissis, der zweitgrößte Vulkan der Erde.
Guanako (Bild: dpa)
Großansicht: GuanakoGuanako
Einen Regenschirm braucht man in der Puna recht selten: das Klima ist hier sehr trocken. Die Region zählt zu einer der sonnigsten unseres Planeten. Wenn es dann mal regnet, fallen die Niederschläge als heftige Gewitterschauer herab.
Die Region der Puna ist sehr dünn besiedelt. Deshalb nannten die Quechua Indianer ihre Heimatregion auch púna. In der Übersetzung des indianischen Wortes bedeutet es "unbewohnt".
Die Nachkommen der Indianer züchten Schafe, Rinder und Lamas, wo die Wüste eher einer Steppe gleicht und die Tiere weiden können. Auch die Wildform des Lamas, das Guanako, lebt in den Anden. Lamas gehören zur selben Familie wie Kamele. Sie kommen gut mit der Trockenheit zurecht.
Titicacasee (Bild: dpa)
Großansicht: Der größte Hochlandsee der Welt: der TiticacaseeDer größte Hochlandsee der Welt: der Titicacasee
Wasser gibt es allerdings auch in der Puma:
Dreizehn Mal so groß wie der Bodensee ist er der größte Hochlandsee der Welt und der größte See Südamerikas, der Titicacasee. Auf den Inseln im See finden sich noch viele Zeugnisse der Inka-Kultur.
In der Region um den Titicacasee soll der Ursprung des Kartoffelanbaus liegen. Nach Europa gelangte die Kartoffel nämlich erst mit den spanischen Eroberern.
 
Autorin: Isabel Gotovac
 
Letzte Änderung am 24. Juni 2015
 
 
 
 
 
 
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