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Große Sandwüste

 
Kimberley-Gebirge (Bild: dpa)
Großansicht: Roter Sand und GebirgeRoter Sand und Gebirge
Weite Ebenen, hohe Gebirge, ausgetrocknete Flüsse, Regenwald, Sand und Steppe: So sieht es in Australien abseits der großen Städte aus, im Outback. Nur wenige Menschen leben dort. Große Teile des Outback sind Wüsten und Halbwüsten. In Australien werden alle Gebiete, die sich nicht als Ackerflächen eignen, als Wüsten bezeichnet.
Tatsächlich sind etwa 80% des australischen Kontinents sehr trocken. Allerdings fällt mehr Regen als in der Sahara. Das liegt unter anderem daran, dass Regenwolken nicht von hohen Gebirgen abgehalten werden.
Zwei Kängurus (Bild: dpa)
Großansicht: Graue KängurusGraue Kängurus
So können auch in der größten australischen Wüste, der Großen Sandwüste, Kängurus leben. Der erste Europäer, der ein Känguru zu Gesicht bekam, war übrigens der britische Seefahrer James Cook im Jahre 1770.
Die Wüste kann auf einigen befahrbaren Pisten durchquert werden. Eine davon folgt einer alten Viehtrieb-Route, der Canning-Stock-Route. Albert Canning hat sie Anfang des 20. Jahrhunderts angelegt, um große Rinderherden vom Norden des Kontinents nach Süden zu treiben.
Er ließ auch über 50 Brunnen in der Wüste bohren, um das Vieh auf dem Monate dauernden Treck mit Wasser versorgen zu können.
 
Autorin: Isabel Gotovac
 
Letzte Änderung am 23. Juni 2015
 
Ein Kamel zeigt seine Zähne (Bild: dpa)

Wüstentiere

Einige Tiere haben sich perfekt an das Leben in der Wüste angepasst.
Großer Sandsteinfelsen (Bild: dpa)

Gibson-Wüste

Sie liegt zwischen der Großen Sandwüste und der Großen Victoriawüste.
Farbige Gesteinsformationen (Bild: dpa)

Große Victoriawüste

Victoriawüste: Im Land der Kängurus liegt diese königliche Wüste!