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Takla Makan

 
Sanddünen (Bild: dpa)
Großansicht: Dünen bis zum HorizontDünen bis zum Horizont
"Begib dich hinein und du kommst nie wieder heraus", lautet eine Übersetzung des Namens "Takla Makan".
Ganz so schlimm ist es nicht, aber ohne Kompass, ausreichend Wasser und ein paar tüchtige Kamele sollte sich niemand auf den Weg machen.
Das gilt aber für jede Wüste, nicht nur für die zweitgrößte Sandwüste der Welt.

Bepackte Kamele in der Wüste (Bild: dpa)
Großansicht: Karawane an der SeidenstraßeKarawane an der Seidenstraße
Händler und Reisende, die mit Karawanen unterwegs waren, mieden die Wüste. Alle Karawanenrouten führen um sie herum.
Auch die jahrhundertelang wichtigste Verbindung zwischen China und Mittelmeer umging die Takla Makan auf zwei Routen, die nördlich und südlich an der Wüste vorbei führten.
"Seidenstraße" wurden die Karawanenstraßen genannt nach dem begehrtesten Produkt, das auf ihnen transportiert wurde: der Seide. Schon vor 2000 Jahren gab es sie!
Ruinen im Sand (Bild: dpa)
Großansicht: Ruinen an der SeidenstraßeRuinen an der Seidenstraße
Mehrmals im Jahr wütet in der Takla Makan der Kara Buran, der "schwarze Sandsturm". Er kann wochenlang über die Wüste brausen und dabei so viel Sand aufwirbeln, dass der Himmel sich verdunkelt.
Ganze Karawanen und sogar Städte wurden vom Kara Buran verschüttet.
Manche Ruinen sind heute noch zu sehen, andere Städte wurden ganz vom Sand verschluckt.
Schatzsucher können hier fündig werden - wenn sie nur mutig genug sind.
Die Takla Makan-Wüste wird von vielen Gebirgsketten durchzogen. Über den Bergen regnet es öfter, so dass am Fuß der Gebirge Oasen entstehen können.
Wer weiß, wo die Oasen sind, kann den Weg durch die Wüste wagen, denn in den Oasen gibt es Wasser, Schatten und etwas zu essen.
 
Autorin: Dorothea Szymanski
 
Letzte Änderung am 23. Juni 2015
 
Ein Kamel zeigt seine Zähne (Bild: dpa)

Wüstentiere

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Beduine sitzt auf einer Düne (Bild: dpa)

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Gefrorene Steppenlandschaft (Bild: dpa)

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Steppengebiete, Gebirge und Salzseen wechseln sich innerhalb der Gobi ab.