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Untergang der Titanic

Unfehlbare Technik?

 

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Schwarzweißaufnahme der Titanic (Bild: dpa)
Großansicht: Damals war sie die Größte.Damals war sie die Größte.
Als sie gebaut wurde, war sie die Größte. Deshalb bekam sie den Namen der griechischen Götterfamilie, der Titanen. Das Passagierschiff Titanic war ein schwimmendes Luxushotel, 269 m lang!
Sie war sehr sicher gebaut. Mehrere Kammern im Rumpf sollten verhindern, dass bei einem Leck der Schiffsbauch voll Wasser läuft.
Zeitungen priesen die Titanic als "unsinkbar".
Eisberg (Bild: dpa)
Großansicht: Ein Eisberg treibt im MeerEin Eisberg treibt im Meer
Am 10. April 1912 verließ der Luxusdampfer den Hafen Southampton in Südengland, um auf seine erste Reise zu gehen. An Bord waren 2200 Menschen.
Vier Tage später, in der Nacht vom 14. auf den 15. April, rammte das Schiff einen Eisberg im Nordatlantik.
Die Titanic sank in weniger als drei Stunden. Es gab zu wenige Rettungsboote, deshalb überlebten nur etwa 700 Menschen.
Der Untergang der Titanic zeigt, wie gefährlich es ist, der Technik blind zu vertrauen. Nicht alle Naturgewalten können besiegt werden.
Der Bug des Wracks auf dem Meeresgrund (Bild: dpa)
Großansicht: Ein Wrack voller Geheimnisse..Ein Wrack voller Geheimnisse..
Kein anderes Schiffsunglück hat die Fantasie der Menschen so beschäftigt. Viele Bücher und Filme erzählen von den letzten Stunden der Menschen an Bord.
1985 wurde das Wrack gefunden. Seither tauchen Abenteurer und Forscher immer wieder in die 3500m tiefe See, um mehr über das Unglück herauszufinden.
Logo der Internationale Eispatrouille  (Bild: SWR)1914 wurde die International Ice Patrol, die Internationale Eispatrouille gegründet. Sie hält mit Schiffen und Flugzeugen nach Eisbergen Ausschau und lotst die Seeleute um die Eisberge herum.
Denn immer noch gilt: Eisbergen geht man, ebenso wie Hurricanes und Flutwellen, möglichst aus dem Weg.
 
Autorin: Aurelia Amann 
Letzte Änderung am 13. April 2011