Waschmaschine
Vom Brett zur sprechenden Maschine
Großer Waschtag am Main
Heute erledigen Waschmaschinen große Wäscheberge fast von allein. Sie sind einfach zu bedienen und manche können sogar sprechen. Sie sagen etwa: "Mehr Pulver!" oder "Wasserhahn aufdrehen!"
Früher war Wäsche waschen sehr gesellig, aber auch richtig anstrengend.
Die Frauen trafen sich an öffentlichen Waschstellen und hatten als Hilfsmittel meist nur ein geriffeltes Brett, Seife und kaltes Wasser.
Schäffers Konstruktion
Doch das änderte sich Dank Jacob Christian Schäffer aus Regensburg. Er las zufällig einen Bericht von einer in England konstruierten Waschmaschine - und der interessierte ihn brennend.
Denn Schäffer wollte auch eine Maschine konstruieren - allerdings eine, die Papierbrei rührt. Statt dessen verbesserte er im Jahr 1767 die Version der englischen Waschmaschine.
Trotzdem blieb Wäsche waschen sehr mühevoll: Das Wasser musste auf dem Herd erwärmt, eingefüllt und die Maschine mit Hand angekurbelt werden.
Erst die elektrische Waschmaschine veränderte das Wäschewaschen grundlegend.
Hausgeräte für alle!
Der Amerikaner Alva J. Fisher erfand sie im Jahr 1906.
Das Problem war nur, dass zu dieser Zeit wenige Haushalte Strom besaßen und die Maschinen noch sehr teuer waren.
Da sie technisch weiterentwickelt und billiger wurde, stand Ende der 60er Jahre auch in vielen deutschen Haushalten ein solches Wundergerät.
Maschine mit Videobild
Heute tüfteln WissenschaftlerInnen natürlich noch weiter. Modernste Geräte sparen nun Strom, Wasser und Waschmittel.
So entwickelten sie 2008 auch eine neue Waschmaschine, die sogar mit nur einem Glas Wasser pro Waschgang auskommt.
Diese würde dann wohl sagen: "Ein Glas Wasser, bitte" :-)
Autorin: Anette Bullach
Letzte Änderung am 28. März 2012