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Geheimnisse - wie man sie knackt und bewahrt

Die Tricks der Geheimagenten

 

Der Hausmeister Motzgurke ist als James Bond verkleidet, hält eine Pistole in den Händen und setzt einen coolen Gesichtsausdruck auf. (Bild: SWR)
Der bekannteste Geheimagent ist James Bond. Ob Motzgurke wohl dazu taugt? Großansicht

Jeder Mensch hat Geheimnisse. Manche vertraut man Freunden an, andere behält man lieber für sich.

Geheimagenten und Spione machen sich Geheimnisse sogar zum Beruf. Ihr Job besteht darin, an geheime Informationen zu gelangen und geheime Informationen weiterzugeben. Dazu benutzen sie jede Menge Tricks.

Was man als Spion können muss und welche Tricks man kennen sollte, lässt sich Titus von Ex-Spion Leo Martin zeigen:



Eine Lupe mit der Buchstaben vergrößert werden. (Bild: dpa Picture-Alliance)
Den Code einer Geheimbotschaft zu knacken ist manchmal ganz schön schwierig. Großansicht
Um wichtige Botschaften heimlich weiterzugeben, können Geheimcodes genutzt werden. Die Botschaft kann nur gelesen werden, wenn man den Geheimcode kennt.

Hier ein Beispiel für einen relativ einfachen Geheimcode. Hinter dieser Ziffernfolge verbirgt sich ein Wort: 7,5,8,5,9,13.

Die Zahlen stehen für die Reihenfolge der Buchstaben im Alphabet. Der siebte Buchstabe im ABC ist ein "G", also ist "G" der erste Buchstabe. Die ganze Ziffernfolge ergibt schließlich das Wort "geheim".

7585913
GEHEIM


Um ein Geheimnis lüften zu können, braucht ein Geheimagent sehr gute Menschenkenntnis. Das beweist Leo unserer Tigerenten-Reporterin Chiara bei einem Experiment:



Motzgurke mit Pandamaske (Bild: SWR)
Ist das wirklich Cro? Großansicht
Um andere Personen auszuspionieren und ihre Geheimnisse aufzudecken, legen sich Spione manchmal eine "Geheimidentität" an. Das bedeutet, dass sie sich zur Tarnung als jemand anderes ausgeben.

Sie nennen sich beispielsweise anders und denken sich eine ganz neue Geschichte aus, woher sie kommen und welchen Beruf sie ausüben. Das alles tun sie, um nicht als Spione erkannt zu werden und vertrauenswürdig zu erscheinen.

Denn nur wenn die ausspionierten Menschen ihnen vertrauen, teilen sie den Spionen womöglich wichtige Informationen mit.

Hausmeister Motzgurke mit einem Abhörgerät (Bild: SWR)
Oder ist es vielleicht doch eher Motzgurke, der sich als Spion versucht? Großansicht


Manche Spione sind zum Beispiel verdeckte Ermittler der Polizei und tun so, als seien sie Mitglieder einer Bande. So können sie vielleicht Beweise für ein Verbrechen sammeln.

Wenn der Spion seine Rolle gut spielt und ihm die Verbrecher vertrauen, informieren sie ihn eventuell über ihre geheimen Pläne. Diese Pläne kann der Spion heimlich an seine Kollegen weitergeben, damit ein Verbrechen rechtzeitig verhindert werden kann.



Das Leben mit einer Geheimidentität kann für den Spion sehr gefährlich sein. Er muss ständig extrem vorsichtig sein, damit seine Tarnung nicht auffliegt. Daher sollte man sich vorher gut überlegen, ob man Spion werden möchte. Geheimnisse lüften kann Spaß machen - aber zum Beruf machen muss es deshalb ja nicht gleich jeder! :-)
 
 
 
 
 
 
 
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