SWR Kindernetz
ProgrammvorschauNewsletter

Die Entstehung von Breakdance & Co.

 
In der Folge Tanz hast du schon die Tanzformen Ballett und Hip-Hop kennengelernt, hier gibt's noch mehr Tanzformen, die dich begeistern könnten!
Breakdance
Breakdance (Bild: picture alliance / dpa)
Entstehung:

Breakdance ist ein Element der Hip-Hop-Kultur. Breakdance entstand Anfang der 1970er Jahre auf den Straßen von New York. Damals haben sich vor allem afroamerikanische Jugendliche der New Yorker Stadtteile Manhattan und der Bronx brutal bekämpft. Durch die Entstehung von Breakdance konnten sie sich ihren Respekt und ihre Anerkennung auch über das Tanzen holen.
Merkmale:

Beeinflusst wurde die Tanzform unter anderem von der Kampfsportart Kung Fu, Bodenturnen und dem brasilianischen Kampftanz Capoeira. Breakdance besteht aus folgenden Elementen:
  • Footworks: So werden die Tanzschritte genannt, die am Boden gemacht werden.

  • Top Rocking: Dieser Begriff bezeichnet beim Breakdance das Tanzen im Stehen.
  • Freeze: Beim Tanzen "frierst" du ganz plötzlich in eine coole Pose ein und bleibst so für einige Sekunden stehen, das nennt man Freeze.

  • Powermoves: Drehung auf einer Körperstelle oder entlang einer Körperachse werden Powermoves genannt. Das kann zum Beispiel das Rotieren auf dem Kopf sein.

Capoeira
Kampftanz Capoeira (Bild: picture alliance / dpa)
Entstehung:
Wie der brasilianische Kampftanz entstanden ist, das weiß keiner so genau. Man geht aber davon aus, dass Capoeira afrikanische Wurzeln hat und von afrikanischen Sklavenarbeitern die nach Brasilien gebracht wurden, erfunden wurde.

Merkmale:
Capoeira wurde von verschiedenen Kampfsportarten  beeinflusst, wie zum Beispiel dem Ringen und der japanischen Kampfkunst Jiu Jitsu. Capoeira vereint rythmische Angriffs-, Verteidigungs- und Akrobatiktechniken. Es werden viele Tritte und Ausweichbewegungen gemacht, wie bei einem richtigen Kampf.


Cheerleading
Cheerleading (Bild: picture alliance / dpa)

Entstehung:
Cheerleading ist bei einem Footballspiel an der Universität von Minnesota entstanden. Im Jahr 1898 spielte das Minnesota-Team und das Team der Northwestern Universität gegeneinander. Das Minnesota-Team spielte damals so schlecht, dass ein Student aufstand und immer wieder Schlachtrufe von sich gab, um sein Team anzufeuern. Das Publikum machte mit und Minnesota gewann am Schluss das Spiel. Später gründete der Student mit sechs weiteren Männern das erste Cheerleading-Team.

Merkmale:
Cheerleading ist eine Mischung aus Tanz, Akrobatik und Turnen.  Typisch für diesen Tanzsport sind die Pompons, also die Puschel an den Händen und die Uniform.
Auch beim Cheerleading gibt es einige wichtige Elemente, wie zum Beispiel:
  • Chants: Das sind Sprechgesänge, die nur aus wenigen Worten bestehen und mehrmals wiederholt werden.

  • Cheers: Ein Cheer ist ein Sprechgesang, der wie eine Art Geschichte aufgebaut ist und sich reimt. Zum Sprechgesang werden passende Bewegungen gemacht. Anders als bei Chants werden Cheers nur einmal aufgeführt.

  • Jumps: Die deutsche Übersetzung davon lautet: „Sprünge“. Das sind aber keine normalen Sprünge, sondern besondere Sprünge, die viel Übung brauchen. Die Sprünge im Cheerleading sollten meist sehr hoch sein und synchron.
 
Ganokorn Ganser
 
 
 
 
 
 
 
 
0 Bewertungen
Artikel bewerten Bewertungen lesen