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Schulformen - welche Schulen gibt es?

 
Kind schreibt Schule auf eine Tafel
Großansicht: Schule: überall andersSchule: überall anders


Die deutschen Bundesländer dürfen rund ums Thema Schule vieles selbst entscheiden. So kann ein Schüler in Bayern etwas anderes lernen als in Nordrhein-Westfalen oder in Niedersachsen.

Auch das Schulsystem kann unterschiedlich sein. Deswegen ist die Schule in jedem Bundesland ein bisschen anders.

Ein Mädchen läuft mit ihrer Schultüte (Bild: picture alliance / dpa)
Großansicht: Grundschule - gemeinsam lernenGrundschule - gemeinsam lernen


Grundschule
Die erste bis vierte Klasse verbringt jeder deutsche Schüler in der Grundschule. In Berlin und Brandenburg geht die Grundschule sogar bis zur sechsten Klasse. Hier lernen alle Kinder gemeinsam.

Da in Deutschland jedes Kind mindestens neun Jahre lang zur Schule gehen muss, kommt es nach der Grundschule in eine weiterführende Schule.


Weiterführende Schulen
Ein Mädchen schreibt "Hauptschule" auf eine Tafel (Bild: picture alliance / dpa)
Großansicht: Praxisnahe JobvorbereitungPraxisnahe Jobvorbereitung

Hauptschule
Die Hauptschule (in Bayern auch Mittelschule) geht in der Regel von der fünften bis zur neunten Klasse. Hier wird man durch viele Praktika und praxisnahen Unterricht für die Berufswelt fit gemacht. Mit einem Hauptschulabschluss kann man eine Ausbildung beginnen.

Realschule
Mit dem Ende der Realschule nach der zehnten Klasse hat man einen Abschluss, mit dem man auf ein Gymnasium wechseln könnte, sich aber auch für eine Ausbildung entscheiden kann. Je nach Bundesland heißt der Abschluss Mittlere Reife, Mittlerer Schulabschluss, Fachoberschulreife oder Sekundarabschluss.

Kind meldet sich im Unterricht (Bild: picture alliance / dpa)
Großansicht: Ziel am Gymi: AbiturZiel am Gymi: Abitur

Gymnasium
In Deutschland gibt es zwei Arten von Gymnasien. Auf beruflichen Gymnasien lernen die Schüler einen Fachbereich besonders intensiv kennen, zum Beispiel Wirtschaft oder Technik. Allgemeine Gymnasien dagegen legen keinen Schwerpunkt.

Wer das Gymnasium ein Jahr früher verlässt, hat die Fachhochschulreife als Abschluss und kann damit an Fachhochschulen studieren. Für die meisten Studiengänge an Universitäten braucht man allerdings das Abitur.

leeres Klassenzimmer
Großansicht: Schulen: Die Qual der WahlSchulen: Die Qual der Wahl

Mischformen: Werkreal-, Ober-, Gesamt- oder Gemeinschaftsschulen
Mittlerweile lassen sich die Schulformen nicht mehr so einfach trennen. Viele Schulen bieten Mischformen an, in denen die Schüler gemeinsam lernen.

Unabhängig von der Schulform gilt auch hier: Nach der neunten Klasse bekommt man einen Abschluss, mit dem man eine Ausbildung beginnen kann. Mit dem Abschluss ein Jahr später kann man die Oberstufe besuchen und sein Abitur machen.
 
 
 
 
 
 
 
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