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Wassermangel in Afrika

 
Das Bauen von Brunnen ist oftmals zu teuer. (Bild: picture alliance / dpa)
Afrika ist der zweitgrößte Kontinent der Erde. Durch ihn fließen drei der längsten Flüsse der Welt: Nil, Kongo und Niger. Trotzdem haben dort fast 400 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Vor allem Menschen, die in den afrikanischen Ländern südlich der großen Wüste Sahara leben, wie Nigeria, Kenia oder Somalia, sind vom Wassermangel stark betroffen.
Die Menschen dort müssen oft kilometerweit laufen, um sich das Wasser aus Brunnen, Bächen oder Flüssen in Kanistern abzufüllen. Doch oft ist das Wasser, das sie abfüllen, verschmutzt und mit Bakterien verseucht. Das liegt daran, dass die Menschen ihr Abwasser, also zum Beispiel das Wasser, das sie zum Duschen oder Wäschewaschen verwenden, direkt wieder in die Flüsse kippen. Das führt dazu, dass die Menschen krank werden, wenn sie das Wasser nicht richtig aufbereiten und dann trinken.
Das saubere Trinkwasser ist dort sehr knapp, weil es in den südlichen Teilen Afrikas kaum regnet. Außerdem gibt es nicht genügend Wasserwerke, die das Regenwasser abpumpen, filtern und an die Haushalte verteilen.
Eigentlich gibt es auf der Erde genug Wasser für alle Menschen, es ist aber von Natur aus nicht gerecht verteilt - der Regen ist das beste Beispiel dafür. Um das Wasser auch an zu Orte bringen, wo es kaum regnet und das Wasser knapp ist, müssten mehr Brunnen gebaut werden. Der Bau von Brunnen ist jedoch sehr teuer, weshalb die ärmeren Ländern sich solche meistens nicht leisten können. Es gibt aber Hilfsorganisationen wie "Viva Con Agua", die sich für den Bau solcher Brunnen einsetzt. Durch das Sammeln von Spendengeldern ermöglichen sie, dass viele Menschen mit sauberem Wasser versorgt werden können.
 
 
 
 
 
 
 
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