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Brühl

Schloss Augustusburg

Blick über einen Teich auf ein gelbes Schloss mit schwarzem Dach (Bild: KGS Barbaraschule, Brühl-Kierberg)
Zum Zoombild: Das Schloss AugustusburgDas Schloss Augustusburg
Früher war in Brühl Sumpf, wo heute das Schloss Augustusburg steht. Dort haben die Bauern aus der Umgebung ihre Schweine suhlen lassen.
Im Jahr 1285 bekam Brühl die Stadtrechte. Die Bürger durften sieben Schöffen wählen. Die Schöffen mussten die Stadt verwalten. Auf dem Wappen sind die Schöffen abgebildet.
Ein breiter Weg führt zu einem gelben Schloss mit schwarzem Dach (Bild: KGS Barbaraschule, Brühl-Kierberg)
Zum Zoombild: Keine Spur mehr von Sumpf!Keine Spur mehr von Sumpf!
Brühl durfte außerdem jeden Dienstag einen Markt abhalten. Und auch Jahrmarkt im September, aber nur drei Tage lang.
Um die Stadt zu beschützen sollten die Einwohner eine Stadtmauer um Brühl bauen. Jeder Einwohner, der in Brühl lebte, musste etwas dazu zahlen, denn die Steine, die sie brauchten, kosteten sehr viel.
Auch Töpfereien wurden gebaut, aber außerhalb Brühls. Die heißen Öfen waren nämlich so heiß, dass sie Feuer auslösen konnten. Die Öfen brauchten sie, um die Töpfe zu brennen. Es wurden sogar Töpfe von Brühl bis nach Amerika verkauft. Die Töpfe nennt man Uhltöpfe.
Blick aus dem Garten auf ein gelbes Schloss mit schwarzem Dach (Bild: KGS Barbaraschule, Brühl-Kierberg)
Zum Zoombild: 1725 wurde das Schloss gebaut1725 wurde das Schloss gebaut
Das Schloss Augustusburg  wurde 1725 gebaut. Kurfürst  Clemens August  ließ  das Schloss  auf den Trümmern  der alten Wasserburg bauen. Schloss Augustusburg wurde nach einer Bauzeit von über 40 Jahren fertig gestellt. Das weltberühmte Treppenhaus wurde von Balthasar Neumann entworfen.   
Es gibt auch spezielle Themenführungen, so wie auch Kinderführungen. 

Gewusst?

Eine wahre Jungengeschichte aus Brühl: Ein kleiner Junge und die Königin
Einmal ging eine Jungengruppe heimlich in den Garten von Schloss Augustusburg,  um den König, die Königin von Preußen und den Schlossgarten zu sehen. Da kam die Königin heraus, um einen kleinen Spaziergang in dem Schlossgarten zu machen.
Die Kindergruppe rannte schnell weg, außer Peter Klug, der hatte sich von einem Sturz vom Baum einen komplizierten Bruch geholt, der nicht heilen wollte. Deshalb lief er auf Krücken und stürzte mit den Krücken. Er versuchte mit aller Kraft vorwärts zu kommen, doch da stand schon die Königin vor ihm.
Sie hatte Mitleid. Die Königin fragte, ob er weiß, wer sie ist. Sie gab ihm einen Job (Uhrmacher) und informierte den Arzt von dem komplizierten Bruch. Der Arzt heilte ihn. Später schenkte der Junge der Königin als Dankeschön eine Uhr. Die Familie macht noch heute die Uhren. Der Urenkel von Peter Klug hat ein Uhrmachergeschäft in Brühl.
von René, Jonas, Max, Nicola, Daniel, Niklas, Hinnerk
 
KGS Barbaraschule Brühl-Kierberg, 4. Klasse
 
Letzte Änderung am 30. Januar 2008
 
 
 
 
 
 
 
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