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Tierlexikon für Kinder - Archiv

Alpaka

Ernährung
Eine Herde Alpakas (Bild: SWR)
Alpakas sind reine Pflanzenfresser. In ihrer Heimat weiden sie das karge Gras der Anden. Werden sie bei uns gehalten, fressen im Sommer am besten nur Gras und etwas Heu, im Winter fast ausschließlich Heu.

Nur Zuchtstuten und Jungtiere bekommen etwas Kraftfutter. Auf keinen Fall darf man die Tiere überfüttern, da sie sonst krank werden.

Eine Alpaka-Stute liegt auf dem Boden (Bild: SWR)
Selbstverständlich muss den Tieren ständig frisches Wasser zur Verfügung stehen.

Damit sie genug Mineralstoffe bekommen, sollten Alpakas immer einen Mineralleckstein oder Salzleckstein haben. An dem können die Tiere lecken und so genügend Mineralien aufnehmen.
Haltung
Auch in Deutschland werden inzwischen Alpakas von Züchtern gehalten, es sind etwa 2000 Tiere. Allerdings ist ihre Wolle nicht so gut wie die der in Südamerika lebenden Tiere.

Alpakas sollte man nie alleine, sondern immer mindestens zu zweit halten. Noch besser ist es, wenn die Tiere in einer kleinen Herde leben können.
Zwei Alpakas mit langem Fell (Bild: SWR)
Außerdem brauchen Alpakas regelmäßig Auslauf im Freien. Am besten ist es, wenn sie in einem offenen Stall leben und immer, wenn sie Lust haben, hinaus ins Freie können.

Pro Tier ist im Stall eine Fläche von mindestens zwei Quadratmetern notwendig. Die Weidefläche für zwei Alpakas muss mindestens 1000 Quadratmeter groß sein.
Wenn die Alpakas ausschließlich das Gras auf der Weide fressen, sind pro Tier sogar mindestens 800 Quadratmeter nötig.
Pflegeplan
Hält man bei uns Alpakas, müssen sie einmal im Jahr oder spätestens alle zwei Jahre geschoren werden. Die Zehennägel werden alle zwei Monate kontrolliert und geschnitten, wenn es nötig ist. Außerdem müssen Alpakas vier Mal im Jahr gegen Würmer behandelt und jährlich geimpft werden.
Autorin: Barbara Kiesewetter