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Das Grüne Buch

Tierlexikon

Steckbrief
Verhalten
Pflege

Beo


Gracula religiosa
Ernährung
Zwei Beos werden gefüttert (Bild: SWR)Beos fressen viel Obst, aber auch Mehlwürmer oder Grillen. Es gibt auch Fertigfutter im Zoofachhandel, doch damit sollten Beos nicht ausschließlich gefüttert werden.

Trockenfutter muss vorher 15 Minuten in Wasser eingeweicht werden, damit die Beos es besser verdauen können.

Das Obst zerteilt man vor dem Füttern in kleine, schnabelgerechte Stücke. Das Futter sollte möglichst abwechselungsreich sein. Als Leckerbissen begehrt sind bei den Beos Rosinen - aber auch sie müssen vorher in Wasser eingeweicht werden.

Großer Käfig im Freien (Bild: SWR)Auf alle Fälle brauchen Beos eine Freiluftvoliere.

Zusätzlich benötigen die Tiere außerdem einen geschlossenen Schutzraum, in den sie sich jederzeit zurückziehen können - sei es, weil es zu heiß oder zu kalt ist oder weil sie Angst vor frei lebenden Tieren haben.
Haltung
Normale Beo-Käfige sind für die Tiere viel zu klein. Am besten hält man sie in einer geräumigen Voliere im Zimmer oder im Freien. Wichtig ist, dass in der Voliere eine Nisthöhle ist, da Beos sich zum Schlafen gerne an einen geschützten Platz zurückziehen. Die Voliere muss an einem Platz mit genügend Tageslicht stehen und auch genügend frische Luft bekommen. Ist der Platz zu dunkel, kann man mit einer speziellen Lampe, die dasselbe Licht ausstrahlt wie das natürliche Tageslicht, nachhelfen.

Steht die Voliere im Freien, muss sie gut vor Wind und Wetter sowie vor Tieren wie Katzen, Mardern oder Eulen geschützt sein, die die Beos sehr erschrecken können.
Pflegeplan
Beos sind kleine Schmutzfinken. Das ist in ihrem natürlich Lebensraum, dem Urwald, kein Problem. Volieren oder Käfige, in denen Beos leben, müssen aber sehr oft gereinigt werden, damit sich keine Krankheits-Keime ansiedeln können. Ist der Käfig sehr klein, kann das sogar mehrmals am Tag nötig sein. Wichtig ist deshalb, dass die Einstreu am Boden sehr viel Flüssigkeit aufsaugen kann.