Entenvögel
Anatidae
Enten, Gänse, Schwäne und Säger sind nah miteinander verwandt. Sie leben fast immer am Wasser und alle besitzen Füße mit Schwimmhäuten.
Aussehen

Entenvögel bilden eine der größten Vogelfamilien mit rund 150 verschiedene Arten, die man in zwei Gruppen einteilt:
Die Gänsevögel, zu denen neben den Gänsen auch die Schwäne zählen.
Die
Enten, bei denen man wiederum Schwimmenten, Tauchenten und Säger unterscheidet.

Entenvögel haben Schwimmhäute zwischen den Zehen.
Ihr Körper ist relativ lang und breit, sodass sie gut auf dem Wasser schwimmen.
Auf dem Land wirken sie jedoch etwas unbeholfen.

Auch das Gefieder der Entenvögel ist ideal für ein Leben im Wasser:
Die Flügel der Entenvögel sind meist kurz und kräftig.
Mit ihnen können sie weite Strecken zurücklegen, sind aber keine sehr eleganten Flieger.

Über dem warmen Daunenkleid liegen dichte Federn.
Entenvögel fetten ihre Federn regelmäßig mit einer öligen Substanz aus der so genannten Bürzeldrüse.
So wird das Gefieder Wasser abweisend und Wasser perlt von den Federn ab.

Die Schnäbel der Entenvögel sind ziemlich flach und breit.
Sie haben am Rand Hornlamellen und können damit kleine Pflanzen aus dem Wasser fischen.
Bei den Sägern sind sie zu kleinen Zähnchen umgebildet, mit denen sie ihre Beute, zum Beispiel kleine Fische, gut festhalten können.

Bei fast allen Entenvögeln tragen die Männchen ein prächtigeres Gefieder als die Weibchen.
Sehr schön sieht man das an den bekannten Stockenten-Männchen, die teilweise grün und blau schillernd gefärbt sind.
Rassen und Arten

Trotz aller Ähnlichkeiten sind die etwa 150 Arten der Entenvögel ganz unterschiedlich:
Das Spektrum reicht von der bekannten Stockente, den bunten Mandarinenten bis zu Gänsen und Schwänen. Typisch für Gänse und Schwäne ist jedoch der lange Hals.

Am wenigsten bekannt sind Säger wie der Zwergsäger oder Mittelsäger:
Sie sind zwar ähnlich gebaut wie Enten, doch ihr Schnabel gibt ihnen ein anderes Aussehen:
Er ist schlanker als ein Entenschnabel, an den Kanten gesägt und an der Spitze hakenförmig gebogen.
Lebenserwartung
Enten werden nur etwa drei Jahre alt, Gänse bis zu fünf, Schwäne können immerhin 20 Jahre lang leben. Sehr viele Tiere sterben aber schon sehr jung und werden gar nicht erst erwachsen, weil sie Raubtieren zum Opfer fallen. In Gefangenschaft können Entenvögel jedoch sehr viel älter werden als in der Natur.