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Tierlexikon für Kinder - Archiv

Feuersalamander

Steckbrief: Feuersalamander

Redaktion: Claudia Schwab
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Feuersalamander leben am liebsten an Bächen und Flüssen. Tagsüber sind sie in ihren Höhlen und nachts gehen sie auf Nahrungssuche.
Feuersalamander (Bild: dpa picture-alliance)

Salamandra salamandra

Feuersalamander sind Amphibien - sie leben an Land, kommen aber im Wasser zur Welt.
Der Feuersalamander wird auch "Regenmännchen" genannt, weil er sein Versteck nach starken Sommer-Regen häufig verlässt.
Aussehen
Feuersalamander im Wasser (Bild: SWR)Der Feuersalamander glänzt schwarz und trägt ein auffälliges Muster aus gelben oder orangefarbenen Flecken oder Streifen.
Das auffällige Muster signalisiert seinen Feinden: Ich bin giftig!
Am Rücken und hinter den Ohren des Feuersalamanders sitzen nämlich Giftdrüsen, die Salamandrin verspritzen können.
Feuersalamander (Bild: SWR)Mit Hilfe dieses Gifts kann der Feuersalamander Feinde wie Füchse, Hunde oder Katzen in die Flucht schlagen.

Feuersalamander haben einen breiten Kopf, einen plumpen Körper und einen kurzen Schwanz.
Insgesamt kann ein Feuersalamander etwa 20 Zentimeter lang werden.
Heimat
Feuersalamander kommen in weiten Teilen Mittel- und Südeuropas vor. Aber sie leben auch in Algerien und anderen Ländern Nordafrikas, in Israel, in Kleinasien und im Iran.
Lebensraum
Feuersalamander (Bild: SWR)Feuersalamander leben auf dem Land, und zwar auf dem Boden von Laub- und Mischwäldern. Dort suchen sie sich feuchte, kühle Plätze.

Am Tag verstecken sich die nachtaktiven Tiere unter Baumstämmen, in Erdhöhlen, unter Steinen oder in der Laubschicht auf dem Boden.

Feuersalamander im Wasser (Bild: SWR)Nur zur Fortpflanzung brauchen Feuersalamander Gewässer - wie langsam fließende Bäche oder Weiher mit kühlem, sauberem, sauerstoffreichem Wasser.
Dort gebären die Weibchen die Larven, die in den Eiern im Mutterleib herangewachsen sind. Die Larven entwickeln sich dann im Wasser weiter.
Rassen und Arten
In Deutschland gibt es zwei Unterarten des Feuersalamanders: Der "Salamandra salamandra salamandra" hat Flecken auf dem Rücken und wird deshalb auch "gefleckter Feuersalamander" genannt. Im Gegensatz dazu ist "Salamandra salamandra terrestris" auf dem Rücken gestreift und wird deshalb als "gebänderter Feuersalamander" bezeichnet.
Insgesamt sind mehr als zehn Unterarten bekannt.
Lebenserwartung
Feuersalamander können ziemlich alt werden. Meistens erreichen sie ein Alter von 15 bis 25 Jahren. Es hat aber auch schon Feuersalamander gegeben, die über 40 Jahre alt geworden sind.
Autorin: Barbara Kiesewetter