Alltag

Am Tag verkriecht sich der Feuersalamander meistens. Er geht lieber nachts auf Nahrungssuche.
Im Hochsommer legt der Feuersalamander eine Pause ein, weil es ihm zu heiß ist. In dieser Zeit kommt er nur nach starkem Regen aus seinem Versteck, dann aber auch am Tag.
Im Winter ist es dem Salamander zu kalt. Deshalb versteckt er sich unter Baumwurzeln, in verlassenen Mäuselöchern, Fuchsbauten oder Felsspalten.
Nachwuchs

Feuersalamander paaren sich an Land. Nach der Paarung bleiben die befruchteten Eier bis zu zehn Monate lang im Mutterleib.
Anschließend werden die relativ weit entwickelten Larven (bis zu 70 Stück!) in einem sauberen, kühlen Bach absetzt.

Die Larven werden in den Monaten März oder April geboren.
Sie haben vier Beine, sehen ansonsten aber wie Kaulquappen aus. Die braun gefärbten Feuersalamander-Larven atmen mit Außenkiemen, die am Kopf deutlich zu sehen sind.
Sie paddeln durchs Wasser und fressen Insektenlarven.

Wenn sie genug Nahrung finden und das Wetter nicht zu kalt ist, findet nach drei Monaten die so genannte Metamorphose statt: Das bedeutet, dass aus der Larve, die im Wasser lebt, ein Feuersalamander wird, der auf dem Land lebt. Dafür müssen sich auch die Kiemen in Lungen umwandeln.
Im Alter von vier Jahren werden Feuersalamander geschlechtsreif.