Aussehen
Geißelspinnen haben den typischen Grundbauplan der Spinnentiere: Sie besitzen einen relativ großen Körper, der in einen rundlichen Vorder- und einen ovalen, flachen Hinterleib gegliedert ist.
Wie alle Spinnen haben sie vier Beinpaare.
Auffällig ist das vorderste Beinpaar: Es ist zu sehr langen, fühlerartigen Antennen umgebildet.
Ihr Kopf ist sehr klein. Ein Teil der Mundwerkzeuge, die Pedipalpen, sind stark verlängert, mit spitzen Dornen besetzt und können wie ein Taschenmesser eingeklappt werden.
Diesen Fangapparat, der ein wenig den Klauen eines Skorpions gleicht, nutzen die Tiere zum Beutefang.
Zum Sehen haben sie acht Augen, die in drei Gruppen auf dem Kopf angeordnet sind.

Geißelspinnen sind in verschiedenen Brauntönen von Dunkelbraun bis Gelbbraun gefärbt und besitzen zahlreiche dunkle Flecken auf dem Körper und den Beinen.
Sie können beeindruckend groß werden. Ausgewachsene Tiere haben mit ausgestreckten Beinen eine Spannweite von 17 bis 19 Zentimetern, manchmal sogar bis zu 25 Zentimeter.
Heimat
Geißelspinnen sind ausschließlich in den subtropischen und tropischen Regionen Afrikas, Asiens und Amerikas zu Hause. Die Geißelspinne Damon variegatus kommt im südlichen Afrika von Tansania und Kenia über Südafrika bis Namibia vor. Einige wenige Arten der Geißelspinnen findet man nördlich bis nach Kreta und Israel.
Lebenserwartung
Leider weiß man noch nicht genau, wie alt Geißelspinnen werden können. Man weiß nur, dass sie mehrere Jahre lang leben.