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Tierlexikon für Kinder - Archiv

Gelbbrust-Ara

Ernährung
zwei Aras streiten sich um eine Traube  (Bild: SWR)
Aras sind Vegetarier.
Sie fressen verschiedene Pflanzen und Nüsse, die sie mit ihrem starken Schnabel knacken.
Außerdem mögen sie Samen, Knospen, Früchte und Beeren. Und vor allem lieben sie die Früchte der Inaja- und Tucuma-Palmen.
Haltung
drei Aras auf einem Ast  (Bild: SWR)
Weil Aras zu den schönsten Papageien-Arten zählen, werden sie oft als Haustiere gehalten.

Doch die Haltung ist nicht einfach: Die Tiere sind sehr groß und sollten auf keinen Fall einzeln gehalten werden, weil sie die Gesellschaft von Artgenossen brauchen, um sich wohl zu fühlen.

Vor dem Kauf sollte man auch bedenken, dass Aras sehr laut sein können - in einer kleinen Wohnung kann das zum Problem werden.
Ara fliegt durch den Raum  (Bild: SWR)
Aras brauchen eine große Zimmervoliere mit einem Kletterbaum und einer Möglichkeit zum Baden.

Weil sie sehr gute Flieger sind, sollten sie auch in der Wohnung die Möglichkeit haben, umherzufliegen.
Da das nicht einfach ist, sollte man Aras möglichst nicht als Haustiere halten.
Pflegeplan
Als Hauptfutter bekommen in Gefangenschaft gehaltene Aras eine Futtermischung, die es in Zoofachhandlungen zu kaufen gibt. Sie enthält Sonnenblumenkerne, Hafer, Mais, Reis, ungeröstete Erdnüsse und Kürbiskerne. Außerdem bekommen sie Obst wie Äpfel, Birnen, Erdbeeren, Bananen, Orangen, Ananas und Kiwis. Sie mögen aber auch Karotten, Spinat oder Salat.

Ein Mineralstein, an dem sie knabbern können, sorgt dafür, dass sie ausreichend Mineralien bekommen.
Weil Aras aus dem feucht-warmen Tropenklima Südamerikas stammen, lieben sie es, wenn man sie ab und zu mit lauwarmem Wasser besprüht.
Autorin: Barbara Kiesewetter