Der Gelbrandkäfer gehört zur Familie der Schwimmkäfer und lebt im Wasser. Er ist einer der größten einheimischen Käfer, wird 30 bis 35 Millimeter lang und 15 bis 18 Millimeter breit. Wie bei allen Insekten besteht sein Körper aus drei Teilen: dem Kopf, der Brust mit dem gelb umrandeten Halsschild und dem Hinterleib.
Der Gelbrandkäfer hat sechs Beine und zwei dünne Hautflügel zum Fliegen. Sie liegen zusammengefaltet unter den festen und ebenfalls gelb geränderten Deckflügeln.
Der Rücken ist dunkel gefärbt und hat manchmal einen grünlichen Schimmer, der Bauch ist gelblich.
Gelbrandkäfer sind perfekt an ein Leben im Wasser angepasst:
Wenn ihr ihn euch anschaut, wird euch sofort auffallen, dass er sehr stark glänzt. Das liegt an einer dünnen Ölschicht, die aus Hautdrüsen ausgeschieden wird und den Käfer bedeckt. Dadurch stößt sein Körper das Wasser ab.
Außerdem sind die beiden Hinterbeine abgeplattet und mit langen Borsten besetzt. Sie verbreitern den Fuß und wirken beim Schwimmen wie Ruder.
Männchen und Weibchen sind ziemlich gut zu unterscheiden: Während die Flügeldecken beim Männchen glatt sind, sind sie beim Weibchen gefurcht. Dadurch können sich die Männchen bei der Paarung besser am Weibchen festhalten.