Aussehen
Gemeine Seesterne gehören zum Stamm der Stachelhäuter und dort zur Klasse der Seesterne. Sie sind mit den Seeigeln, den Seewalzen und den Seegurken verwandt.
Das besondere Merkmal der Stachelhäuter und auch der Seesterne ist ihr Kalkskelett, das den Körper schützt.
Typisch für Seesterne ist, dass sie keinen Kopf haben und ihr Körper auch kein Vorder- und Hinterende hat:
Vielmehr besitzen sie einen scheibenförmigen Körper mit mehreren Armen. Der Gemeine Seestern hat fünf Arme und einen Durchmesser von bis zu 30 Zentimeter. Manche Exemplare werden sogar bis 50 Zentimeter groß.
Den gemeinen Seestern gibt es in verschiedenen Färbungen: So kann er rötlich, gelblich, grau, braun, violett oder grünlich gefärbt sein.
Die Oberseite besitzt kleine Stacheln. Auf der Unterseite der Arme sitzen vier Reihen kleiner Füßchen mit Saugnäpfen. Die Mundöffnung befindet sich auf der Unterseite des Körpers.
Sie ist über einen kurzen Schlund mit dem Magen verbunden. Vom Magen aus führt je ein Paar blind endender Darmschläuche in die Arme. In der oberen Wand dieser Darmschläuche verlaufen die Blutgefäße. Der After sitzt auf der Oberseite der Körperscheibe.
Seesterne haben weder ein Gehirn noch ein Herz. Sie besitzen aber ein Nervensystem und ein Wassergefäß-System, das den Körper des Seesterns durchzieht. Das Kalkskelett besteht aus Kalkplättchen, die beweglich und durch Muskeln untereinander verbunden sind.
Seesterne besitzen einfache Sinneszellen, mit denen sie mechanische, chemische und optische Reize wahrnehmen können.
So haben sie zum Beispiel an den Armspitzen mehrere Lichtsinneszellen, die eine Art primitives Auge bilden.
Lebensraum
Der Gemeine Seestern bewohnt vor allem felsige, steinige Küsten. Dort lebt er unterhalb der so genannten Ebbelinie - das heißt in den Bereichen der Küste, die auch bei Ebbe nicht trocken liegen.