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Giraffe


Giraffa camelopardalis
Ernährung
Greifzunge einer Giraffe  (Bild: SWR)
Giraffen ernähren sich ausschließlich von Blättern, Knospen und Trieben. Dabei machen sie auch vor Pflanzen mit spitzen Dornen, wie zum Beispiel Akazien, nicht Halt. Denn ihr Maul ist innen durch eine feste Hautschicht geschützt. Giraffen rupfen die Blätter und Zweige mit ihren Lippen und der bis zu 40 Zentimeter langen Greifzunge von den Ästen.

Giraffen-Männchen und -Weibchen haben eine unterschiedliche Technik beim Fressen: Männchen halten den Kopf nach oben und fressen die obersten Zweige kahl. Weibchen halten den Kopf etwas gesenkt und fressen an niedrigeren Ästen. Eine ausgewachsene Giraffe braucht etwa 80 Kilogramm Pflanzennahrung pro Tag.
Giraffe mit gespreizten Vorderbeinen  (Bild: SWR)
Schwierig ist für Giraffen das Trinken: Da sie wegen ihrer langen Beine nicht mit dem Kopf bis zum Wasser reichen, müssen sie ihre Vorderbeine spreizen, um bis auf den Boden zu gelangen.

Giraffen können in Trockenzeiten aber auch lange ohne Wasser auskommen.
Haltung
Heute werden Giraffen in den meisten Zoos gehalten.