Ernährung
Goldfische sind Allesfresser. Neben Pflanzen fressen sie normales Fischfutter. Sie mögen Wasserpflanzen Mückenlarven, Wasserflöhe, Würmer aber auch Haferflocken, Mais oder etwas Eidotter.
Haltung
Die einfachen Goldfische sind recht anspruchslos und einfach zu halten. Anders ist dies bei den Zuchtformen: Diese sind teilweise sehr empfindlich und sollten nur von Menschen gehalten werden, die Erfahrung mit Fischen haben.
Goldfische brauchen Platz. Ihr Becken muss mindestens 100 Zentimeter lang sein. Größere Becken oder Teiche sind noch besser.
Für einen 10 Zentimeter langen Fisch rechnet man mit mindestens drei Liter Wasser pro Zentimeter Fisch, also braucht ein solcher Fisch 30 Liter Wasser.
Da man mindestens drei Tiere gemeinsam halten sollte, braucht man für sie schon ein Becken, das 90 Liter Wasser fasst.
Kleine kugelförmige Becken sind nicht geeignet: Sie sind für die Tiere eine Quälerei. Deshalb werden Goldfische heute auch nur noch selten in Aquarien gehalten, sondern in Teichen im Freien.
Weder Becken noch Teich müssen beheizt werden. Ist der Teich mindestens einen Meter tief, können die Goldfische bei uns sogar im Winter draußen bleiben. Ein so tiefer Teich friert nämlich nie bis zum Boden durch.
Sowohl das Aquarium als auch der Teich sollten eine Bodenschicht aus Kies besitzen und mit vielen kräftigen Wasserpflanzen bepflanzt sein.
Als Dekoration verwendet man große Steine, Wurzelstücke oder Kokosnuss-Schalen.