
Gorillas werden erst spät richtig erwachsen: Erst mit zehn Jahren bringt ein Gorilla-Weibchen nach etwa neun Monaten Tragzeit ihr erstes Junges zur Welt.
Wie ein Menschen-Baby ist ein Gorilla-Baby in den ersten Monaten völlig hilflos und ganz von seiner Mutter abhängig.
Bei der Geburt ist es noch graurosa und hat nur an Rücken und Kopf dunkle Haare. Erst nach ein paar Tagen färbt sich die Haut dann schwarz.

Das Baby klammert sich am Fell der Mutter fest, wird von ihr gesäugt und überall hin mitgetragen.
Nach etwa einer Woche kann das Junge richtig sehen, mit etwa neun Wochen kriechen die Kleinen herum und mit neun Monaten laufen sie aufrecht.
Ab dem sechsten Monat fressen sie vor allem Pflanzen, wagen sich aber nie weit von der Mutter weg.

Erst mit vier Jahren werden die Jungen selbständig, wenn die Mutter das nächste Junge zur Welt bringt. Die jungen Männchen verlassen ihre Gruppe, wenn sie erwachsen sind.
Danach ziehen sie eine Zeit lang alleine umher, bis sie ein Weibchen einer fremden Gruppe erobern und ihre eigene Gruppe gründen.
Auch die Weibchen trennen sich, wenn sie erwachsen sind, von ihrer Gruppe und schließen sich einem einzelnen Männchen oder einer benachbarten Gruppe an.