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Tierlexikon

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Gans, Haus-/Graugans


Anser anser
Ernährung
Eine Graugans taucht nach Futter  (Bild: SWR)
Haus- und Graugänse sind, wie alle Gänse, reine Vegetarier.

Im Sommer ernähren sie sich von Wasser- und Landpflanzen. Dazu ziehen sie zum Teil an Land auf die Weide und rupfen dort Gräser und Blättchen. Später im Jahr futtern sie Getreidekörner, Kartoffeln und Wildgräser.
Haltung
Hausgänse werden in größeren Gruppen gehalten. Meist kommen auf einen Ganter vier bis sechs Gänseweibchen. Leben die Tiere im Freiland, braucht man etwa 25 Quadratmeter pro Tier, damit sie genug frisches Gras finden.
Eine Hausgans wird gefüttert  (Bild: SWR)
Hausgänse werden mit Fertigfutter oder Hühnerfutter, mit Möhren oder Kartoffeln sowie Grünfutter gefüttert. Können sie draußen auf der Weide den ganzen Tag über Gras rupfen, bekommen sie zusätzlich nur noch Körnerfutter.

Frisch geschlüpfte Gänse bekommen einen Brei aus Getreidegrütze sowie Grünfutter und geraspelte Möhren.

Zum Trinken brauchen Gänse reichlich frisches Wasser.