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Tierlexikon für Kinder - Archiv

Haussperling

Ein weiblicher Haussperling sitzt auf einem Grashalm (Bild: picture alliance / dpa)

Passer domesticus

Der Haussperling ist ein kleiner, braun-beige-grauer Singvogel. Er wird auch Spatz genannt.
Aussehen
Haussperlinge sind Singvögel und gehören zur Familie der Sperlinge. Die Haussperlings-Männchen sind auf dem Rücken braun, beige und dunkel gefärbt.
Haussperling auf einem Ast (Bild: SWR)
Die Kopf-Oberseite ist braun bis rostrot, die Wangen und der Bauch sind grau, von den Augen zum Nacken läuft ein braunes Band und auf der Kehle tragen sie einen dunklen Latz.
Die Weibchen und die jungen Spatzen sind etwas weniger stark gefärbt. Und während der Mauser von August bis Oktober sind auch die Männchen ziemlich unscheinbar.

Haussperlinge werden etwa 14,5 Zentimeter groß, die Flügelspannweite beträgt 24 bis 25 Zentimeter und sie wiegen 25 bis 40 Gramm.
Heimat
Die Heimat der Haussperlinge war ursprünglich im Mittelmeer-Raum und in den Steppengebieten Vorder-Asiens. Heute gibt es Haussperlinge fast auf der ganzen Welt. Die Europäer haben sie zum Beispiel nach Amerika und Australien mitgebracht, wo sie sich inzwischen überall ausgebreitet haben.
Nur in Ost- und Südostasien, am Äquator, in Island und in den ganz kalten Gebieten Skandinaviens gibt es keine Spatzen.
Lebensraum
Haussperling bei der Nahrungssuche  (Bild: SWR)
Haussperlinge fühlen sich dort am wohlsten, wo sie alte Häuser oder Bauernhöfe mit reichlich Nistplätzen finden.

Außer Nischen und Spalten in Häusern bewohnen sie auch Hecken oder dichte Bäume.

Heute lassen sich Spatzen auch an Wurstbuden, auf Schulhöfen oder in Biergärten nieder - eben überall dort, wo sie sicher sein können, dass ein paar Brotkrümel für sie abfallen.
Rassen und Arten
Auf der ganzen Welt gibt es 36 verschiedene Sperlings-Arten. Bei uns leben aber nur zwei enge Verwandte des Haussperlings: der Feldsperling und der Schneefink. Von den Haussperlingen selbst gibt es viele verschiedene Rassen.
Lebenserwartung
Haussperlinge werden meistens nur vier oder fünf Jahre alt. Es wurden aber auch schon beringte Spatzen beobachtet, die 13 oder 14 Jahre alt waren.
Autorin: Barbara Kiesewetter