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Tierlexikon für Kinder - Archiv

Hund

Erste Hilfe-Kurs für Hundebesitzer

Ein Beitrag von Jana Lange
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Wenn Hunde sich verletzten, sollten Hundebesitzer erste Hilfe leisten können, vielleicht sogar einen Verband anlegen. In Rheinland-Pfalz gibt es dafür einen Kurs. (Minitz Nachrichten 11.10.2012, Bilder: SWR)
Ein Hund sucht am Strand eine Abkühlung (Bild: picture alliance / dpa)

Canis familiaris

Für viele ist er der beste Freund: Hunde leben seit Jahrtausenden bei den Menschen. Hunde sind nicht nur treue Gefährten, sondern auch Wach-, Hüte- und Suchhunde.
Aussehen
Westhighland Terrier  (Bild: SWR)
Der Haushund stammt vom Wolf ab: Bei manchen Rassen wie etwa dem Deutschen Schäferhund ist das auch noch deutlich zu sehen. Ansonsten aber sehen sie sehr verschieden aus: Von den vielen verschiedenen Hunderassen gleicht keine der anderen: Ein kleiner Chihuahua wiegt 600 Gramm, ein Irischer Wolfshund ca. 60 Kilogramm.

Auch das Fell ist ganz unterschiedlich: Es kann ganz fehlen wie beim Nackthund oder wuschelig sein wie beim Chow-Chow.
Irischer Wolfshund  (Bild: SWR)
Hunde können hoch und schlank sein wie ein Windhund, klein und stämmig wie ein Mops, groß und kräftig wie ein Jagdhund oder klein und kurzbeinig wie ein Dackel. Ebenso unterschiedlich ist die Fellfarbe: Neben Schwarz und Weiß gibt es alle möglichen Braun- und Grautöne, manche Rassen sind gescheckt oder lustig gefleckt wie die Dalmatiner.

Ein Australien Shepherd (Bild: SWR)Allen Hunden gemeinsam ist aber, dass sie einen Schwanz besitzen sowie sehr gut hören und hervorragend riechen können.
Außerdem können sie prima laufen und schwimmen - auch wenn manche nicht gern ins Wasser gehen.
Heimat
Es ist schwer zu sagen, wo genau die Heimat der Hunde ist. Ihr Vorfahr, der Wolf, ist jedenfalls auf der ganzen Nordhalbkugel der Erde zu Hause. Da man vermutet, dass Hunde in Asien und im Nahen Osten domestiziert wurden, ist diese Region wohl auch ihre Heimat. Eins aber ist sicher: Heute gibt es Hunde überall auf der Welt, wo auch Menschen sind.
Lebensraum
Golden Retriever mit Frauchen  (Bild: SWR)
Der Lebensraum der Wölfe erstreckt sich vom Gebirge bis zur Küste und von Wäldern bis zu Halbwüsten.

Hunde sind genauso anpassungsfähig. Sie können mit den Nomaden und den Viehherden im Freien leben, aber auch im Hundezwinger oder mit uns in der Wohnung.

Das Wichtigste für den Hund ist jedoch, immer nahe bei ihren Herrchen oder Frauchen zu sein.
Rassen und Arten
Junger Border Terrier  (Bild: SWR)
Es gibt rund 400 verschiedene Hunderassen. Hier eine kleine Auswahl: Bernhardiner, Chow-Chow, Collie, Dackel, Dalmatiner, Dogge, Deutscher Schäferhund, Dobermann, Fox-Terrier, Husky, Neufundländer, Pudel, Setter, verschiedene Jagdhunde und ziemlich moderne Rassen wie etwa der Border Terrier.
Er stammt aus England und Schottland, ist ein kräftiger kleiner Terrier und wurde ursprünglich als Jagdhund eingesetzt. Weil er so unkompliziert, lustig und pflegeleicht ist, wird er auch als normaler Haushund immer beliebter.
Ein Australien Shepherd (Bild: SWR)Andere Rassen wurden speziell als Arbeitshunde gezüchtet. Ein Beispiel ist der Australian Shepherd. Er stammt aus den USA und wird vor allem in Australien zum Hüten der Schafherden eingesetzt. Diese Hunde haben ein ziemlich langes, schwarz-rot-weiß geschecktes Fell. Die "Aussies", wie sie auch genannt werden, sind sehr intelligent und wachsam.
Sie können die Herden selbstständig bewachen. Als Familienhunde eigenen sich solche Rassen nicht.
Lebenserwartung
Hunde werden meist zehn bis 14 Jahre alt, manche sogar bis zu 20 Jahre.
Autorin: Barbara Kiesewetter