Schlittenhunde wurden bereits vor mehr als 4000 Jahren von verschiedenen Völkern im Norden Sibiriens und in Nordamerika auf ihren Jagdreisen eingesetzt.
Sie alle dienten als Zug- und Lasttiere, waren sehr streng erzogen und folgten allen Befehlen aufs Wort.
Ab 1800 entdeckten auch die Europäer in Nordamerika die Schlittenhunde als Zugtiere. Und weil die Menschen fasziniert waren von der Leistung der Hunde, fand 1908 im Städtchen Nome in Alaska das erste Schlittenhunderennen über 670 Kilometer statt.
Als sich 1925 in Nome viele Menschen mit der Diphterie - einer schweren Infektionskrankheit - ansteckten, wurden die Huskys berühmt: Sie brachten bei Temperaturen von -50° Celsius in einem über 1000 Kilometer langen Wettlauf mit der Zeit in nur fünf Tagen die lebensrettende Medizin in die Stadt.
Der Alaskan Husky wurde besonders für Schlittenhunderennen gezüchtet. Deshalb ist er der stärkste und schnellste Schlittenhund: er kann eine Strecke von 50 Kilometern mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von mehr als 32 km/h zurücklegen; auf Strecken von 80 bis 100 Kilometer kommt er im Durchschnitt immer noch auf 25 bis 27 Kilometer pro Stunde.