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Tierlexikon für Kinder - Archiv

Islandpferd / Islandpony

Alltag
Zwei Islandpferde (Bild: SWR)Das Islandpferd ist seit 1000 Jahren ein beliebtes "Transportmittel" auf seiner Heimatinsel. Es ist kräftig, sieht gut und kann sich ausgezeichnet orientieren.

Zudem sind die Tiere gutmütig, ausdauernd und sehr trittfest, so dass sie ohne Probleme durch unwegsames Gelände stapfen.

Reiter auf einem Islandpferd (Bild: SWR)Isländer können neben den drei Grundgangarten "Schritt", "Trab" und "Galopp" noch in zwei weiteren Gangarten laufen: im "Tölt" und im "Pass". Den "Tölt" können alle Islandpferde lernen: Es ist ein schnelles Tippeln, das relativ wenig anstrengt. So können sie weite Strecken zurücklegen, während immer mindestens ein Huf auf dem Boden bleibt.
Der "Pass" dagegen ist eine sehr schnelle und anstrengende Gangart, den nur manche Islandpferde beherrschen:
Hier setzt der Isländer immer abwechselnd die beiden rechten und die beiden linken Hufe auf, wobei es zwischen dem Bodenkontakt immer kurz alle vier Beine in der Luft hat. Mehr als ein paar hundert Meter sind kaum zu schaffen - dann geht den Pferden die Puste aus.
Freunde und Feinde
Die gutmütigen und treuen Pferde sind schon seit über 1000 Jahren zuverlässige Begleiter der Menschen. Als Arbeitstier und Reittier sind die robusten und kräftigen Pferde sehr beliebt.
Nachwuchs
Kleines Islandpferd (Bild: SWR)Erst nach elf Monaten wird ein Isländer-Fohlen geboren. Solange sind die Stuten trächtig.

Eine Stute kann also im Jahr höchstens ein Fohlen zur Welt bringen.
Ein Hengst kann aber mehrere Male im Jahr Vater werden, da er sich mit vielen verschiedenen Stuten paart.
Autorin: Barbara Kiesewetter