
Königspythons sind vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv.
Am Tag halten sie sich gern in den verlassenen Bauten von Nagetieren und Termiten versteckt: Dort fühlen sie sich wohl, weil hier das ganze Jahr über eine gleichmäßige Temperatur und Luftfeuchtigkeit herrscht.

In der Trockenzeit zwischen November und März leben die Königspythons sehr ruhig. Erst in der Regenzeit werden sie aktiver. Dann halten sie sich auch häufiger tagsüber außerhalb ihrer Verstecke auf.
Sie schlängeln sich gern auf Yams-Felder (das sind kartoffelähnliche Pflanzen) und suchen dort nach Beute, wie zum Beispiel kleinen Säugetieren.

Königspythons sind überwiegend Bodenbewohner. Junge Schlangen und die leichteren Männchen klettern auch mal auf Bäume und machen dort Jagd auf Fledermäuse und Vögel.
Im Allgemeinen gelten Königspythons als friedlich. Bei Gefahr rollen sie sich einfach zusammen.