Aussehen

Kormorane sind etwa so groß wie eine Gans: Sie messen von der Schnabelspitze bis zum Schwanz etwa 90 Zentimeter und von einer Flügelspitze zur anderen 140 Zentimeter.
Ihr Federkleid ist fast schwarz. Im Sonnenlicht können die Federn aber metallisch bläulich schimmern.

Am Schnabel-Ansatz und an der Bauchseite über den Füßen befindet sich zur Paarungs- und Brutzeit jeweils ein großer, heller Fleck.
Der Schnabel ist gelb, und der Oberschnabel ist wie ein spitzer, scharfer Haken nach unten gekrümmt.
Junge, noch nicht ausgewachsene Kormorane sind bräunlich und am Bauch oft weißlich. Ihre Füße haben Schwimmhäute.

Am besten lassen sich Kormorane an ihrer typischen Haltung erkennen. Beim Schwimmen liegt ihr Körper tief im Wasser; gleichzeitig halten sie den Schnabel schräg nach oben. Beim Fliegen sehen sie ziemlich unbeholfen aus: Mit lang vorgestrecktem Hals und raschen Flügelschlägen fliegen sie meist dicht über der Wasseroberfläche.

Unverkennbar sind sie jedoch, wenn sie oft stundenlang mit weit ausgestreckten Flügeln auf Pfosten oder Felsen am Ufer sitzen, um ihr Gefieder zu trocknen.
Anders als bei fast allen anderen Wasservögeln sind die Federn der Kormorane nämlich nicht wasserabweisend.
Sie werden also beim Schwimmen und Tauchen nass und müssen anschließend wieder getrocknet werden.
Heimat
Kormorane gibt es fast überall auf der Welt: Sie leben in Europa, Asien, Australien, Afrika und im Osten Nordamerikas. Dort gibt es jeweils verschiedene Unterarten des Kormorans.
Rassen und Arten
Bei uns sind Kormorane unverwechselbar. Weiter im Norden - etwa in Skandinavien oder an den Küsten Westeuropas - kann man sie aber mit den sehr ähnlichen Krähenscharben verwechseln. Diese Vögel sind etwas kleiner als die Kormorane; außerdem sind sie - abgesehen von der gelblichen Haut am Schnabelwinkel und rund um die Augen - völlig schwarz.
Lebenserwartung
Wie alt Kormorane werden können, weiß niemand so genau. Wissenschaftler vermuten, dass sie etwa 13 Jahre alt werden.