Kraniche könnt ihr auf den ersten Blick erkennen: Von der Gestalt her gleichen sie mit ihren langen Beinen und dem langen Hals einem Storch.
Sie sind aber ein ganzes Stück größer und werden ca. 120 Zentimeter groß. Vom Schnabel bis zum Schwanz sind sie ca. 115 Zentimeter lang und haben eine Flügelspannweite von bis zu 240 Zentimetern.
Für ihre Größe sind sie erstaunlich leicht: Sie bringen maximal sieben Kilogramm auf die Waage.
Kraniche sind grau gefärbt, Kopf und Hals sind schwarz mit einem weißen Streifen auf der Seite. Oben auf dem Kopf tragen sie einen leuchtend roten Fleck, den so genannten Scheitelfleck.
Ihr Schnabel ist etwa so lang wie ihr Kopf.
Sieht man Kraniche auf den Wiesen umher schreiten, sieht es oft so aus, als ob sie einen buschigen Federschwanz hätten. Dieser besteht aber nicht aus Schwanzfedern: Es handelt sich dabei um die ungewöhnlich langen Federn der Flügel!
Die eigentlichen Schwanzfedern sind dagegen ziemlich kurz. Kranich-Männchen sind etwas größer als die Weibchen, ansonsten sehen sie gleich aus. Solange Kraniche noch jung sind, sind sie graubraun gefärbt und der Kopf ist rötlich braun.
Kraniche sind die einzigen Vögel, die sich nur alle zwei Jahre mausern: Im Sommer sind sie in den Wochen, in denen sie die Federn wechseln, deshalb flugunfähig.