Aussehen
Pfauen gehören zur Ordnung der Hühnervögel und dort zur Familie der Fasanen. Der bei uns bekannte Pfau heißt Gemeiner oder Blauer Pfau.
Vor allem die Männchen sind sofort zu erkennen: Ihre bis zu 150 Zentimeter langen Schwanzfedern mit dem Muster, das an Augen erinnert, ist in der Vogelwelt fast einzigartig.
Diese Schwanzfedern sind stark verlängerte Oberschwanzdecken. Das Männchen kann sie zu einem Rad aufstellen. Dadurch wirkt der Vogel noch imposanter. Der eigentliche Schwanz ist viel kürzer: Er misst nur 40 bis 45 Zentimeter.
An Hals, Brust und Bauch sind die Männchen leuchtend blau gefärbt. Insgesamt werden sie bis zu zwei Meter lang und wiegen zwischen vier und sechs Kilogramm. Unter den Augen sitzt ein großer, halbmondförmiger weißer Fleck
Die Weibchen sind kleiner: Sie sind nur höchstens einen Meter groß und wiegen zwischen zwei und vier Kilogramm. Außerdem sind sie viel weniger bunt: Ihr Federkleid ist überwiegend grünlich-grau. Sie haben ein unauffälliges Muster und keinen langen Schwanz.
Männchen und Weibchen tragen auf dem Kopf eine Federkrone.
Lebensraum
In freier Wildbahn bewohnen Pfaue vor allem hügeliges Gelände im Dschungel. Sie bevorzugen Plätze an Gewässern. Tagsüber halten sie sich meist im dichten Wald versteckt. Am Morgen und am Abend verlassen sie den Wald und suchen auf Feldern und Wiesen nach Nahrung. Weil sie sehr standorttreu sind, werden sie gerne in Parkanlagen frei gehalten