Pfeilschwanzkrebse sind lebende Fossilien: Frühe Verwandte von ihnen schwammen bereits vor über 250 Millionen Jahren durch die Ozeane.
Die Pfeilschwanzkrebse selbst gibt es bereits sein über 150 Millionen Jahren. Sie haben sich bis heute kaum verändert.
Das beweisen Funde von versteinerten Pfeilschwanzkrebsen. Diese hat man zum Beispiel in Solnhofen in Bayern entdeckt und sie sehen fast genauso aus wie ihre heute lebenden Nachkommen.
Überleben konnten sie so lange Zeit, weil sie sehr anpassungsfähig sind und sowohl unterschiedliche Salzgehalte des Meerwassers als auch verschiedene Wassertemperaturen gut vertragen.
Die urzeitlichen Meeresbewohner haben eine sehr eigenartige Art sich fortzubewegen:
Sie schwimmen mit dem Bauch nach oben im Wasser. Dabei bewegen sie ihre blattartig verbreiterten Beine auf und ab.
So können sie sich sehr geschickt und wendig durch das Wasser bewegen. Der lange Schwanz dient dabei als Antrieb.
Manchmal graben sie sich im Sand ein oder kriechen über den Meeresboden.
Dabei hinterlassen sie typische dreizehige Spuren im Sand. Solche Spuren hat man auch in versteinerter Form entdeckt und hielt sie früher irrtümlich für die Fußabdrücke eines urzeitlichen Vogels.