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Tierlexikon für Kinder - Archiv

Pinguin

Steckbrief: Pinguine

Redaktion: Oliver Neitzel
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Pinguine sind Vögel, die sich ideal an ein Leben im Wasser angepasst haben. Ihre Flügel benutzen sie wie Flossen.
Königspinguine (Bild: dpa Picture-Alliance)

Spheniscidae

Woher der Name "Pinguin" kommt, weiß keiner genau. Das lateinische Wort "penguis" bedeutet "dick"; er könnte aber auch vom walisischen "pen gwyn", "weißer Kopf", abstammen.
Aussehen
Königs- und Eselspinguine (Bild: SWR)Obwohl Pinguine Vögel sind, können sie nicht fliegen: Ihre Flügel benutzen sie zum Schwimmen.
Pinguine haben einen kleinen Kopf, der fließend in den molligen Körper übergeht. Der Rücken ist gleichmäßig von dunklen oder schwarzen Federn bedeckt. Der Bauch ist eher hell oder weiß gefärbt.

Eine Gruppe Pinguine (Bild: SWR)Die Federn können sehr dicht stehen: Mit 30.000 Federn hat der Kaiserpinguin ein dichteres Gefieder als alle anderen Vögel.
Die Flügel der Pinguine sind lang und biegsam.
Ihre Schwänze sind kurz. Manche Pinguine können bis zu 1,20 Meter groß werden.
Heimat
In freier Wildbahn leben Pinguine nur auf der Südhalbkugel der Erde. Sie kommen in der Antarktis und auf den vorgelagerten Inseln vor. Außerdem in Australien, Neuseeland, Chile, Argentinien und Südafrika, sowie auf den Falkland- und den Galapagos-Inseln.
Lebensraum
Eine Gruppe Pinguine beim schwimmen (Bild: SWR)Pinguine leben hauptsächlich im Wasser und bevorzugen kalte Meeresströme. Deshalb leben sie an der Küste der Länder oder Inseln, die sie bewohnen.
Nur zum Brüten oder bei schweren Stürmen gehen sie an Land.
Allerdings wandern Pinguine auch gelegentlich weit ins Landesinnere. Manche Arten legen dort sogar ihre Eier ab.
Rassen und Arten
Insgesamt gibt es 18 verschiedene Pinguinarten.
Autorin: Barbara Kiesewetter