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Tierlexikon für Kinder - Archiv

Präriehund

Ein junger und ein ausgewachsener Präriehund halten Ausschau (Bild: picture alliance / dpa)

Cynomys

Mit Hunden haben Präriehunde nichts zu tun - sie sind Nagetiere und keine Raubtiere. Aber weil sie bellen können, wurden sie von kanadischen Trappern "Präriehunde" genannt.
Aussehen
Präriehund von der Seite (Bild: SWR)
Auf den ersten Blick könnte man Präriehunde für Murmeltiere halten - sie sind aber nur halb so groß und viel schlanker als ihre Verwandten aus den Bergen.

Präriehunde sind Nagetiere und gehören zu den Hörnchen-Artigen, also zur selben Tiergruppe wie Ziesel, Eichhörnchen und Murmeltier.

Präriehunde sind 28 bis 35 Zentimeter lang, haben einen Schwanz, der drei bis zehn Zentimeter misst und wiegen 700 bis 1400 Gramm. Ihr Fell ist gelblich-grau bis braun und dunkel gesprenkelt. Bauch und Kehle sind etwas heller.
Heimat
Präriehunde leben in Nordamerika: von Kanada über die USA bis Mexiko.
Lebensraum
Präriehund im Stroh (Bild: SWR)
Präriehunde leben - wie der Name schon sagt - in den Prärien.
So werden die weiten Gras- und Steppenlandschaften Nordamerikas genannt.

Zum Schutz vor Feinden und Kälte legen die Präriehunde unterirdische Baue und lange Gänge an.
Rassen und Arten
Die Forscher unterscheiden fünf verschiedene Präriehund-Arten: Schwarzschwanz-Präriehund, Weißschwanz-Präriehund, Gunnison's-Präriehund, Mexiko-Präriehund und Utha-Präriehund. Die verschiedenen Arten der Präriehunde sind jedoch schwer voneinander zu unterscheiden. Nur zwei von ihnen haben ein unverwechselbares Merkmal: die Schwanzspitze der Schwarzschwanz-Präriehunde ist dunkel, die der Weißschwanz-Präriehunde ist weiß.
Lebenserwartung
Präriehunde werden im Durchschnitt acht, manchmal auch zehn bis elf Jahre alt.
Autorin: Barbara Kiesewetter