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Tierlexikon

Steckbrief
Verhalten
Pflege

Regenbogenboa


Epicrates cenchria
Alltag
Regenbogenboa  (Bild: SWR)
Regenbogenboas zählen wegen ihrer schillernden Farbe und der auffälligen Zeichnung zu den schönsten Riesenschlangen.

Sie sind nachtaktive Kriechtiere. Den Tag verbringen sie schlafend in Verstecken. Erst am Abend und nachts gehen sie auf Beutesuche.
Regenbogenboa  liegt am Boden.  (Bild: SWR)
Sie leben auf dem Boden und auf Bäumen, wo sie geschickt in den Ästen umher klettern.

Wie alle Riesenschlangen bestehen sie im Wesentlichen aus einem Muskelschlauch, der ihnen enorme Kräfte verleiht: Mit diesen Muskeln können sie ihre Beutetiere erdrücken.

Regenbogenboas spüren die leisesten Bewegungen und Erschütterungen. Haben sie ein Beutetier aufgespürt, beißen sie blitzschnell zu und erwürgen die Beute anschließend.

Für Menschen sind Regenbogenboas jedoch nicht gefährlich.
Haut einer Regenbogenboa  (Bild: SWR)
In der Nähe können sie relativ gut sehen und vor allem Bewegungen wahrnehmen. Werden sie in Terrarien gehalten, beobachten sie sogar aufmerksam, was außerhalb ihres Terrariums vor sich geht.

Wie alle Schlangen müssen sich Regenbogenboas regelmäßig häuten.
Freunde und Feinde
Junge Regenbogenboas können von Vögeln oder anderen Reptilien erbeutet werden. Erwachsene Tiere haben wenige natürliche Feinde. Sie werden aber von Menschen gejagt.
Nachwuchs
In der Natur können sich Regenbogenboas das ganze Jahr über fortpflanzen. Regenbogenboas gehören zu den lebend gebärenden Schlangen.

Nach etwa vier Monaten Tragzeit bringt ein Weibchen bis zu 30 Schlangen-Babys zur Welt, die bereits 50 bis 60 Zentimeter lang sind. Die kleinen Schlangen ernähren sich von Anfang an von lebenden kleinen Tieren, die sie verschlingen.

Übrigens: Solange sie trächtig sind, fressen die Weibchen nichts. Auch in Gefangenschaft gehaltene Regenbogenboas pflanzen sich regelmäßig fort.