Aussehen

Rochen sind sehr urtümliche Fische und gehören wie die Haie zu den Knorpelfischen. Sie besitzen keine festen Knochen, sondern Knorpel. Dadurch sind ihre Körper sehr leicht und sie brauchen keine Schwimmblase wie andere Fische.
Typisch ist ihr flacher Körper, an dem die Brustflossen wie ein Saum sitzen.

Maul, Nasenlöcher und die fünf Kiemenspaltenpaare sitzen auf der Körperunterseite.
Auf der Körperoberseite besitzen sie zusätzlich sogenannte Spritzlöcher, durch die sie das Wasser zum Atmen einsaugen und zu den Kiemen leiten. Sie sitzen direkt hinter den Augen.

Die zusätzlichen Spritzlöcher sind wichtig, weil Rochen dicht am Meeresboden leben und sich oft im Boden eingraben. Dabei würden sie beim Atmen durch die Kiemen Schlamm und Schmutz aufnehmen.
Die Körperunterseite ist meist hell. Die Oberseite ist an den Lebensraum der Rochen angepasst, sie kann sandfarben sein, aber auch fast schwarz.

Zusätzlich ist die Oberseite gemustert, sodass Rochen perfekt an den Untergrund, auf dem sie leben, angepasst sind.
Die Haut der Rochen fühlt sich sehr rau an, weil auf ihr winzige Schuppen sitzen. Sie werden Placoidschuppen genannt und bestehen ähnlich wie Zähne aus Zahnbein und Zahnschmelz.

Die kleinsten Rochen messen gerade mal 30 Zentimeter im Durchmesser, die größten wie Teufelsrochen oder Riesenmantas werden bis zu sieben Meter groß und wiegen bis zu zwei Tonnen.
Im Maul haben Rochen mehrere Zahnreihen hintereinander. Fällt in der vordersten Zahnreihe ein Zahn aus, rückt der nächste nach.
Rassen und Arten
Es gibt weltweit etwa 500 Rochenarten. Sie werden in verschiedene Untergruppen eingeteilt, zum Beispiel in Geigenrochen, Sägerochen, Zitterrochen, Echte Rochen oder Adlerrochen.