Alltag
Kurzohr-Rüsselspringer sind vor allem am Tag und in der Dämmerung aktiv.
Sie graben lange, weit verzweigte Gang- und Höhlensysteme, in denen sie wohnen und auch auf Nahrungssuche gehen. Da sie hauptsächlich Termiten fressen, graben sie manchmal auch direkt Gänge in Termitenhügel.
Kurzohr-Rüsselspringer leben überwiegend in ihren Gängen und auf dem Boden, manchmal sieht man sie aber auch in niedrigen Büschen von Ast zu Ast hüpfen, wenn sie zur Abwechslung auf der Suche nach Früchten und Samen sind. Dabei sind sie sehr geschickt, denn ihr langer Schwanz hilft ihnen, das Gleichgewicht zu halten.
Wenn sie sich auf dem Boden bewegen, laufen und hüpfen sie. Beim Aufstöbern der Nahrung hilft ihnen ihre lange rüsselartige Schnauze: Sie ist ständig in Bewegung und kann in alle Richtungen gedreht werden.
Kurzohr-Rüsselspringer haben ein gutes Gehör, können aber nicht gut sehen.
Kurzohr-Rüsselspringer markieren wie alle Rüsselspringer ihr Revier mit Duftstoffen. Sie leben paarweise zusammen und teilen sich die Revier-Verteidigung:
Die Weibchen vertreiben fremde Rüsselspringer-Weibchen, die Männchen fremde Männchen.
Doch obwohl sie paarweise leben, sind sie nicht sehr sozial: Rüsselspringer pflegen sich weder gegenseitig das Fell, noch gibt es ein Begrüßungsritual unter den Partnern. Meist haben Männchen und Weibchen sogar getrennte Schlafnester
Sprache
Kurzohr-Rüsselspringer geben kaum Laute von sich. Andere Arten wie die Rüsselhündchen lassen laute, hohe Schreie hören, wenn man sie einfängt.