Aussehen

Schlammspringer sind Fische, die zur Familie der Grundeln und damit zur Ordnung der Barschartigen gehören. Die zehn bis 30 Zentimeter langen Fische besitzen die typische Gestalt der Grundeln: Sie haben einen dicken Kopf, aus dem ihre Augen weit hervorragen - ähnlich wie bei einem Frosch. Außerdem sind sie sehr beweglich.

Wie alle Fische besitzen sie Flossen. Die Brustflossen sind jedoch stark verdickt und gleichen Armen. Sie werden von den Tieren zum Vorwärtskriechen über den schlammigen Grund benutzt.
Bei manchen Arten sind sogar die Bauchflossen in hebelartige, armähnliche Gebilde verwandelt.

Schlammspringer atmen durch Kiemen. Da sie vor allem bei Ebbe an Land oder im flachen Wasser leben, ist ihre Kiemenhöhle nur durch eine enge Kiemenspalte mit der Außenwelt verbunden.
Sind die Tiere an Land, können sie die Spalte verschließen. So wird verhindert, dass die Kiemen austrocknen.
Damit auch die empfindlichen Auge bei ihren Landgängen nicht austrocknen, haben die Tiere unter den Augen Hauttaschen, in denen Flüssigkeit gespeichert ist. Zum Befeuchten ziehen sie ihre hervorstehenden Augen in den Kopf zurück und versorgen sie mit dem Wasser aus der Hauttasche.
Lebensraum

Schlammspringer leben an den Küsten und dort in den Mangrovensümpfen, also zwischen den Wurzeln der Mangrovenbäume und im Schlick des Bodens.
Sie leben im Meer- und im Brackwasser, wandern aber zur Nahrungssuche auch ins Süßwasser, zum Beispiel in Flussmündungen.
Rassen und Arten
Es gibt vermutlich mehrere hundert verschiedene Arten Schlammspringer. Dazu zählen zum Beispiel die Gemeinen Schlammspringer, die Mangrovenschlammspringer und die Sumpfschlammspringer. Nah verwandt sind die Unechten Schlammspringer: Sie sind reine Meeresbewohner und gehen nicht an Land.