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Tierlexikon

Steckbrief
Verhalten
Pflege
Siebenschläfer (Bild: SWR)

Siebenschläfer


Glis glis

Der Siebenschläfer trägt seinen Namen, weil er sich im Winter für mindestens sieben Monate zur Ruhe legt.
Aussehen
Siebenschläfer (Bild: SWR)
Siebenschläfer haben einen buschigen Schwanz und sehen ungefähr so aus wie Mäuse, die zu groß geraten sind.

Ihr Körper kann fast 20 Zentimeter lang werden; ihr Schwanz rund 15 Zentimeter. Große Siebenschläfer wiegen 100 bis 120 Gramm.

Den Rücken des Siebenschläfers bedecken graue Haare. Am Bauch ist er heller gefärbt. An der Schnauze hat er lange Tasthaare, und um seine Augen läuft ein dunkler Ring.
Heimat
Siebenschläfer in seinem Häuschen (Bild: SWR)
Kälte kann der Siebenschläfer nicht leiden. Deshalb kommt er nur in einigermaßen warmen Gegenden Europas vor: Er lebt in den Wälder von Süd- und Mitteleuropa, ist aber in England und Skandinavien nicht anzutreffen. Im Osten reicht das Verbreitungsgebiet der Siebenschläfer bis in den Iran.
Lebensraum
Siebenschläfer klettert auf einen Baum (Bild: SWR)
Am liebsten klettern Siebenschläfer auf Bäumen mit Blättern herum. Deshalb bewohnen sie hauptsächlich Laub- und Mischwälder vom Tiefland bis ins Mittelgebirge.

Buchenwälder mag der Siebenschläfer am liebsten.

Aber er fühlt sich auch in der Nähe von Menschen wohl, zum Beispiel auf Dachböden und in Gartenhäuschen.
Rassen und Arten
Siebenschläfer gehören zu den Nagetieren (Bild: SWR)
Der Siebenschläfer ist ein Mitglied der Bilch-Familie, die zu den Nagetieren gehören. Vom Siebenschläfer gibt es zahlreiche Unterarten, die nur in bestimmten Regionen vorkommen.
In Deutschland leben noch andere Bilche außer dem Siebenschläfer. Dazu gehören die Haselmaus, der Gartenschläfer und der Baumschläfer.
Lebenserwartung
Siebenschläfer werden fünf bis neun Jahre alt.