So gefährlich sie auch aussehen mögen: Afrikanische Kaiserskorpione gelten als relativ friedlich.
Sie sind nicht besonders aggressiv und stechen nur selten. Viel öfter benutzen sie ihre großen Scheren zur Verteidigung.
Harmlos sind sie trotzdem nicht: Ihr Gift ist zwar nicht schlimmer als das einer Hornisse, aber empfindliche oder allergische Menschen können an einem Stich sogar sterben. Bei gesunden Menschen schmerzt ein Stich dagegen nur kurze Zeit. Trotzdem sollte man die Tiere nicht in die Hand nehmen: Sie sind nun mal keine Schmusetiere und schon gar keine Haustiere für Kinder.
In ihrer Heimat leben Kaiserskorpione in bis zu 30 cm tiefen Erdlöchern, die sie selbst graben.
Ihre Beute nehmen sie über zahlreiche Sinneshaare war und packen sie blitzschnell mit ihren Scheren. Meist töten sie ihre Beute auch mit den Scheren.
Der Giftstachel kommt nur selten zum Einsatz oder sie stechen nur, spritzen aber kein Gift. Und das hat einen Grund:
Hat ein Kaiserskorpion sein Gift bei einem Stich verbraucht, dauert es etwa zwei Wochen, bis der Giftvorrat wieder aufgefüllt ist.