Aussehen

Zecken gehören zur Familie der Schildzecken und damit zur Ordnung der Milben und zur Klasse der Spinnentiere. Normalerweise sind Zecken nur ein bis zwei Millimeter groß. Wenn sie sich jedoch mit Blut voll gesaugt haben, messen sie bis zu einem Zentimeter. Die Weibchen sind meist größer als die Männchen.

Der Körper der Zecken ist eiförmig, rot bis hellbraun gefärbt und in zwei Teile gegliedert: In den Körper und den winzigen Kopf mit den Mundwerkzeugen.
Auf dem Rücken tragen sie einen dunklen, festen Chitinschild, der ein typisches Muster aus feinen Porenkanälen besitzt. Er ist bei den Männchen sehr viel größer als bei den Weibchen, bei denen der Schild kaum zu erkennen ist.

An der Spitze des Körpers sitzt der dunkle, fast schwarze Kopf mit den winzigen Mundwerkzeugen. Sie sind zu perfekten Beiß- und Saugapparaten umgebildet: Mit scharfen Zähnchen können die Tiere ein Loch in die Haut schneiden, durch das sie dann eine Art Saugrohr einführen, mit dem sie Blut saugen.

Etwas unterhalb der Mundwerkzeuge sind vier winzige schwarze Beinpaare zu erkennen. Weil Zecken zu den Spinnentieren gehören haben, haben sie acht Beine. An der Körperunterseite zwischen den Beinpaaren befinden sich außerdem winzige Öffnungen: Dies sind die sogenannten Tracheen, durch die die Zecken atmen.
Lebensraum

Zecken halten sich vor allem im hohen Gras und auf Sträuchern oder im Laubstreu auf feuchtem Boden auf.
Sie krabbeln jedoch nie auf Bäume, sondern sind in maximal 80 Zentimeter Höhe über dem Boden zu finden.