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Vierzehnheiligen - eine Legende

 
Vierzehnheiligen ist ein beliebter Ort zum Wandern und für Wallfahrer. Von hier hat man eine wunderbare Aussicht. Es lohnt sich die Kirche und Kerzenkammer von innen anzuschauen, weil alles schön feierlich geschmückt ist. Direkt neben der Kirche steht der Franziskusbrunnen.

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Vor langer Zeit war an der Stelle, wo heute das Kloster steht, ein Acker. Der Schäfer Hermann Leicht hütete hier die Schafe des Klosters.

Eines Abends hörte er plötzlich ein Weinen. Er drehte sich suchend um. Direkt hinter ihm saß ein weinendes Kind auf dem Acker. Als er es aufheben wollte, verschwand es plötzlich. Kurz darauf saß das Kind an derselben Stelle. Als er auf das Kind zukam, verschwand es wieder. Er konnte es nicht für sich behalten und erzählte es einem Mönch. Dieser gab ihm den Rat: „Wenn du das Kind wieder siehst, dann frag es, wer es ist und was es will“.

Lange Zeit später kam das Kind zum dritten Mal. Diesmal saßen außerdem noch vierzehn andere um das Kind. Hermann fragte, wer sie seien und was sie wollten. Eines der Kinder antwortete: „Wir sind die vierzehn Nothelfer und wollen eine Kapelle, damit wir gelegentlich hier rasten können.“ Dies erzählte Hermann dem Mönch. Kurz darauf begann der Bau einer Kapelle.

 
Grundschule Lichtenfels an der Kronacher Straße, Klasse 4b 
Letzte Änderung am 18. August 2008
 
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