Deutsche Korbstadt

 
Lichtenfels wird Deutsche Korbstadt genannt, weil sie bekannt ist für die Korbflechterei. Hier in der Region gibt es sehr viele Korbmachereien, die teilweise schon viele Jahre bestehen.
Im Obermaintal ließen sich schon im 17. Jahrhundert hauptberufliche Korbmacher nachweisen.
Frau beim Weben eines Korbs (Bild: Grundschule Lichtenfels)
Eine harte Arbeit!
Bereits ab 1760 betrieb man die Weißkorbmacherei: Vor dem Verarbeiten wurden hier die Weidenruten geschält. Daraus wurden zum Beispiel Näh- und Handarbeitskörbchen hergestellt.
Manche unserer Großeltern waren auch Korbflechter. Auf dem alten Bild seht ihr wie Gerda Wagner flechtet.



Eine Besonderheit in Lichtenfels ist der Korbmarkt im Herbst. Er ist in ganz Deutschland bekannt. Viele Korbmacher stellen ihre Ware hier vor. An manchen Ständen bringen sie dir sogar ein bisschen flechten bei.

Korbmacher stellen verschiedene Körbe, Möbel, Lampen, Geschirr und viele andere Sachen her.
Wenn du Flechtwerkgestalter werden willst, kannst du gleich in Lichtenfels bleiben, denn hier gibt es die einzige Berufsfachschule für Flechtwerkgestaltung in ganz Deutschland.
 
Grundschule Lichtenfels an der Kronacher Straße, Klasse 4b
 
Letzte Änderung am 18. August 2008