
Geht oder steht die Weser?
Die EiswetteEs gibt seit 179 Jahren eine Tradition in Bremen, die heißt Eiswette. Immer am 6.Januar muss ein Schneider, der nicht mehr als 99 Pfund wiegen darf, mit einem heißen Bügeleisen prüfen, ob die Weser geht oder steht.
Die drei Könige Caspar, Melchor und Balthasar beobachten ihn dabei.

Am 6. Januar dürfen die Heiligen drei Könige nicht fehlen!
Es ist erst sehr feierlich, denn Männer mit Zylindern werfen Steinchen ins Wasser, um zu sehen ob die Weser zugefroren ist.
Weil aber die Weser 1947 zum letzten Mal von einer Eisschicht bedeckt war, lässt sich der schlaue Mann von einem Boot der Seenot-Rettung übersetzen – und die Wette ist gewonnen!
In diesem Jahr waren etwa 1000 Bremen am Weserdeich und hatten wieder viel Spaß! Komm doch auch mal dazu! - Aber nur am 6.Januar!
Das Domtreppen-Fegen
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Wenn jemand in Bremen 30 Jahre alt wird und noch nicht verheiratet ist, ist es Brauch, die Domtreppen zu fegen.

30, männlich unverheiratet?
Man trifft sich in der Innenstadt und von da aus zieht das Geburtstagskind mit einer Drehorgel bis zu den Domtreppen.
Die Freunde der Junggesellen haben Kronkorken mitgebracht und verteilen sie auf den Treppen. Die unverheirateten Männer müssen nun so lange fegen, bis sie von einer Jungfrau „frei geküsst“ werden!
Die Junggesellinnen müssen stattdessen die Klinken der Domtüren putzen, bis ein junger Mann sie „frei küsst“. Während die Armen putzen und fegen, trinken die Freunde fröhlich auf das Wohl des Geburtstagskindes.
Wenn ihr wissen wollt, wann mal so etwas läuft, dann kuckt doch mal in die Anzeigen des Weser-Kuriers.

Wer nichts vom Nikolaus bekommt, sammelt einfach selbst.
NikolauslaufenHat dich am 6. Dezember der Nikolaus vergessen oder dir nur wenig gebracht? Dann komm schnell nach Bremen! Denn ab ca. 17 Uhr beginnen die Kinder an diesem Tag mit dem „Nikolauslaufen“.
Sie gehen von Haustür zu Haustür und sagen einen Spruch auf oder singen ein Lied. Dafür bekommen sie dann Süßigkeiten, Äpfel, Mandarinen und Nüsse. –
Besonders erfolgreich sind die, die sich noch schön verkleidet haben, z.B. als Engel oder Nikolaus. Wenn man so von Laden zu Laden zieht, kommt ein gut gefüllter „Nikolaussack“ zusammen
Grundschule Uphuser Straße, Klasse 4b
Letzte Änderung am 04. Februar 2008