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Hammerkopfturm

 
Hoher Turm aus roten Backsteinen (Bild: Grundschule am Hügel)
Zum Zoombild: HammerkopfturmHammerkopfturm
Der Hammerkopfturm ist ein 38m hoher Förderturm, der um 1920 erbaut, für den Schacht 3 der Zeche Erin als  Luft- und Personenbeförderungssschacht genutzt wurde.
Das besondere an dem Hammerkopfturm ist die Bauart, die den Turm wie einen stehenden Hammer aussehen lässt.
Diese Bauform war erst ab etwa 1911 möglich und wurde hauptsächlich an Orten eingesetzt, an denen nicht genug Platz für den Bau eines herkömmlichen Förderturmes war.
Bei einem herkömmlichen Förderturm musste neben den Turm immer ein Maschinenhaus gebaut werden um die Dampfgetrieben Fördermaschinen darin aufzustellen. Bei einem Hammerkopfturm konnte man sich diesen Platz sparen, da die Entwicklung von  Elektrofördermaschinen es möglich machte diese direkt oben im Förderturm einzubauen.
Bei Dampffördermaschinen war dies nicht möglich, da diese beim Betrieb zu stark vibrierten.
Der Hammerkopfturm in Castrop-Rauxel wurde von 1937 bist zur Stillegung der Zeche Erin im Jahr 1983 nur noch zur Seilfahrt benutzt, was bedeutete das der Turm nur noch zum Transport von Bergleuten, aber nicht mehr zum Transport von Kohle benutzt wurde.
Nach der Stillegung passierte zunächst nicht mehr viel bis dieser dann im Jahr 1993 mit Landesmitteln restauriert und im Rahmen der internationalen Bauausstellung Emscher Park  rund um den Turm ein keltischer Baumkreis angelegt wurde.
Dieser Baumkreis soll als Erinnerung an den lange verstorbenen Gründer des Bergwerkes  Erin Thomas Mulvany dienen.
Heute ist der Hammerkopfturm eines der Wahrzeichen von Castrop-Rauxel.
Zusammen mit dem oben bereits erwähnten Keltischen Baumkreis und einem nahegelegenen Bergbeamtenhaus ist er heute ein Anziehungspunkt für Touristen und von Zeit zu Zeit finden in dem inneren des Turmes auch Kunstausstellungen und Theateraufführungen statt.
Freizeitipp von Lucas und Emre
 
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