Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts war Kaarst ein Dorf mit ca. 60 Bauernhöfen und sehr viel Ackerland zwischen Wald und Heide. Über die Lange Hecke war ein wichtiger Handelsweg nach Neuss, Köln und Holland eingerichtet. Wem es damals zu gefährlich war, in der Nacht weiterzureisen, übernachtete im Maubishof oder im alten Dorf.
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Die alte katholische Kirche in Kaarst mitten im Alten Dorf ist ein altes romanisches Bauwerk, das heute nachts angeleuchtet wird und auch ein Symbol für Kaarst ist. Die alte Martinuskirche geht bis in die Zeit Karls des Großen im 11. Jahrhundert zurück. Guckt man sich die Kirche an, so scheint man aber neue und alte Mauern zu sehen, was sogar stimmt.

Martinus-Kirche
Kaarst wurde immer größer und die alte Kirche wurde zu klein. Mit Pfarrer Otto Krott wurde eine neue St.-Martinus-Kirche gebaut, die 1957 fertig wurde.
Im Norden steht der Glockenturm, der mit einem niedrigen Gebäudeteil mit der Kirche verbunden ist. An diesem Gebäude ist ein fast lebensgroßes Kupferblech, das die Mantelteilung des Heiligen Martin zeigt.
1960 beschloss man, die alte Kirche, die über die Jahre viele unschöne Anbauten und Erweiterungen erhielt, aber auch schon recht verfallen war, zu renovieren.
Die Anbauten wurden abgerissen und es wurde der alte Zustand aus dem 11. Jahrhundert wieder hergestellt. Die Arbeiten dauerten von 1963 bis 1968.
Nun konnten eine wöchentliche Messe, Hochzeiten, Beerdigungsgottesdienste, Goldhochzeiten und Taufen dort wieder stattfinden.

Feiern im Alten Dorf
Die Glocke der neuen Kirche steht jetzt nah an der Tür der alten Kirche auf dem Boden, da sie nicht mehr funktioniert.
Rund um die alte Kirche finden das ganze Jahr über Veranstaltungen statt, um Leben in das Alte Dorf zu bringen. Am Vatertag wird ein fröhliches Fest mit Musik und Grillen gefeiert, am 1. Dezember gibt es einen Adventsmarkt.
Ein Freizeittipp von Maike
Albert-Einstein-Gymnasium Kaarst, 5b
Letzte Änderung am 14. Juni 2007