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Geschichte

 
Kinder bilden mit ihren Körpern den Schriftzug Kempen (Bild: Grundschule Wiesenstrasse Kempen)
Vor 1000 Jahren gehörte das Kempener Land dem Erzbischof von Köln. Weil das Land so fruchtbar war, ließ der Erzbischof die Wälder roden, Felder anlegen und Bauern ansiedeln. Handwerker und Kaufleute kamen nach Kempen. Der Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg erhob Kempen am 3. November 1294 zur Stadt.
Kempen erhielt das Stadtrecht und das Marktrecht einer freien Stadt. Noch heute wird in Kempen zweimal im Jahr "Jahrmarkt" gehalten.
1579 starben die Hälfte der Einwohner an der Pest.
St. Peterskapelle
(um das Jahr 800 erbaut):
Die Sage von der Peterskapelle: Es war in der Zeit, als die Stadt Kempen und die Nachbargemeinden noch nicht bestanden. Dichte Wälder und Sümpfe dehnten sich in unserer Heimat aus. Nur wenige Menschen lebten hier.
Zeichnung: drei Menschen in einem Wald (Bild: Grundschule Wiesenstrasse Kempen)
Damals kam der große Kaiser Karl aus Aachen in unsere Heimat. Er wollte mit seinen Begleitern die wilden Tiere in den Wäldern jagen. Dabei verirrte er sich und konnte den Weg durch Sumpf und Dickicht nicht mehr finden.
Nach langem Suchen fand er in einer Lichtung einige Bauern, die ihm den richtigen Weg zeigten. Weil sie wie er den christlichen Glauben hatten, ließ er ihnen zum Dank für seine Rettung ein Kapellchen bauen.
Als es fertig war, kam er mit einem hohen Gast, dem Papst Leo von Aachen, um zum Grab des heiligen Suitbert nach Kaiserswerth zu gehen. Der Weg führte sie an dem neu errichteten Gotteshaus vorbei. Der Kaiser bat den Papst, das Kirchlein dem heiligen Petrus zu weihen. Den Wunsch erfüllte der Papst ihm gerne. Seit diesem Tage hatte das Kempener Land ein eigenes Kirchlein.
Artikel von Katharina und Andrea
 
Grundschule Wiesenstraße, Klasse 3a 
Letzte Änderung am 19. Juni 2007
 
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