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Kupferhaus und Arrest

 
Die alte Frau erhebt sich von der Bank. "Jetzt muss ich aber nach Hause", sagt sie und stützt sich auf ihren Stock. "Ach schade!", meint Lea. "Können Sie uns nicht noch ein bisschen mehr vom Schloss und von früher erzählen?"
"Dann begleitet mich doch ein Stück!", schlägt die nette alte Dame vor. "Ich zeige euch etwas!", fügt sie geheimnisvoll hinzu.
Zeichnung: gelbes Haus mit rotweißen Fensterläden und viel Efeu auf der Wand (Bild: Gutenberg-Schule Dierdorf)
Zum Zoombild: Das KupferhausDas Kupferhaus
Das Kupferhaus
Bis zu ihrem Tod 2003 lebte hier die wiedische Erbprinzessin Marie Antonia von Gordon, die Großmutter des heutigen Fürsten zu Wied. Bereits 1933 hatte die Familie den Bau des Hauses in Auftrag gegeben. Die äußeren Wände und das Dach waren mit Kupferblechen verkleidet. Während des Zweiten Weltkrieges mussten jedoch alle Kupferteile abgebaut und abgegeben werden.
Obwohl das Haus heute weiß verputzt ist, hat es den Namen „Kupferhaus“ behalten.
Zeichnung: jemand sitzt in einem großen Haus gefangen in einer Zelle (Bild: Gutenberg-Schule Dierdorf)
Zum Zoombild: Der ArrestDer Arrest
Der Arrest
Jeder alte Dierdorfer kennt dieses Haus in der Hanallee 1. Dort gibt es heute noch drei kleine Gefängniszellen, denn das große Haus war im 19. Jahrhundert ein königlich-preußisches Gefängnis.
Ursprünglich wurden jedoch in diesem Gebäude die Kutschen der Fürsten zu Wied untergestellt. Ein solches Gebäude wurde früher Remise genannt.
Der Arrest oder die Remise ist das älteste Haus, das heute in Dierdorf steht. Es wurde bereits 1713 von Ludwig Adolf Graf zu Wied-Runkel erbaut.
 
Gutenberg Grundschule, Klasse 3 und 4 
Letzte Änderung am 14. Juni 2007
 
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