Das Ulmener Maar ist das jüngste Maar der Eifel. Es ist etwa 9.000 bis 10.000 Jahre alt. Das Maar ist 37 Meter tief, genauso wie die Pfarrkirche hoch ist.
Bevor der Vulkan ausbrach, bebte die Erde. Dann stieg glühend heiße Magma aus dem Erdinnern nach oben. Das führte in der Erde zu Risse und Spalten. Mit gewaltiger Kraft schoss das Magma hoch und traf auf seinem Weg wasserreiche Gesteinschichten. Das Wasser erhitzte sich, konnte aber nicht entweichen. Dann riss es mit heftigen Explosionen die Erdoberfläche auf. Dabei puffte Asche aus dem Schlot und schuf einen kreisrunden Wall. So entstand der Vulkantrichter.
Um die Maare sind meistens dichte Wälder. Einige Maare drohen zu verlanden oder sind schon verlandet.
Es gibt viele Sagen über Ulmen. In einer Sage kommt ein Riesenfisch vor, der früher im Maar gelebt haben soll. Angeblich hat er auch einen Menschen gefressen. Auch der Jungferweiher ist ein altes Maar, das langsam verlandet. Er ist nur noch etwa zwei Meter tief.
Viele Zugvögel machen im Herbst und im Frühjahr am Weiher eine Pause. Deshalb ist es ein Vogelschutzgebiet. Am Jungferweiher und am Ulmener Maar gehen am Wochenende auch viele Menschen spazieren oder machen Sport.