Unter Denkmalschutz: Die Oberburg

Die Ulmener Oberburg
In Ulmen gab es zwei Burgen: Die Oberburg wurde oberhalb des Maares gebaut. Die Niederburg ist dagegen viel tiefer gebaut. Sie liegt auf einem steil zum Maar abfallenden Vorsprung.
Im 11. Jahrhundert wurden die Burgen gebaut. Schon im 17. Jahrhundert waren sie baufällig. 1689 wurden größere Reparaturarbeiten vorgenommen. Sie konnten aber den Verfall der Niederburg nicht aufhalten.

Oben auf der Burg
1822 erwarb der Cochemer Koch die Oberburg, der sie als Steinbruch nutzte. 1852 wurde die Gemeinde Ulmen Besitzer der Oberburg. Sie wollte hier in der Oberburg einen Marktplatz errichten.
1913 wurde die Oberburg unter Denkmalschutz gestellt und teilweise renoviert.
1967 und 1969 wurden größere Sicherungsmaßnamen durchgeführt, um den weiteren Zerfall der Ruine aufzuhalten.

Der Weg zur Burg
Ein Teil der Burgmauer ist noch sehr gut erhalten. Der Brunnen im Burghof, über dem ursprünglich der Bergfried stand, ist etwa ein Meter hoch wieder aufgebaut.
Der Zugang zur Burg erfolgte über eine Zugbrücke und ist in einem nachgebauten Mauerbogen in der Straße im Burgfrieden zu erkennen. Davor liegt der heute überbaute Maargraben. Oberirdisch gibt es keine Spuren mehr von der Niederburg.
Einmal jährlich finden heute auf der Burgruine Berg- und Heimatfeste.
Grundschule Ulmen, 4. Klasse
Letzte Änderung am 15. Mai 2008